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MT Melsungen II kennt beim 43:23 gegen HSG Großenlüder/Hainzell keine Gnade

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Von: Marcel Glaser

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Hinein ins Vergnügen: Jan Grolla und die MT Melsungen II feierten den höchsten Saisonsieg.
Hinein ins Vergnügen: Jan Grolla und die MT Melsungen II feierten den höchsten Saisonsieg. © Richard Kasiewicz

Das Oberliga-Duell zwischen der MT Melsungen II und der HSG Großenlüder/Hainzell war eine klare Angelegenheit. Schon zur Pause hatten die Bartenwetzer für die Vorentscheidung gesorgt. Schließlich feierten die Handballer von Trainer Georgi Sviridenko beim 43:23 (21:13) ihren höchsten Saisonsieg.

Melsungen – „Die Mannschaft hat das sehr gut gemacht“, lobte Sviridenko. Nur bis zum 5:5 (7.) verlief die Partie ausgeglichen, bevor die Nordhessen richtig Gas gaben und angetrieben von David Kuntscher und Jan Grolla, der den zum Bundesligateam abgestellten Julian Fuchs auf Rechtsaußen vertrat, über 9:5 (12.) und 15:6 (20.) davonzog. Dabei profitierten die Gastgeber auch von einer Roten Karte gegen den Ex-Melsunger Jonas Goßmann, der auf Linksaußen gegen Ben Beekmann zu spät gekommen war (14.).

„Wir wollten Melsungen schon ein wenig ärgern, aber wir machen zu viele Fehler, schließen zu schnell und zu früh ab und gehen nicht in die Tiefe“, ärgerte sich HSG-Trainer Matthias Deppe. Gegen die offensive 5:1-Formation mit Beekmann als Vorgezogenen taten sich die Osthessen schwer. Insbesondere Spielmacher Lukas Dimmerling kam kaum zum Zug. „Wir haben ihn sehr gut im Griff gehabt und unsere Stärken in der ersten und zweiten Welle konsequent ausgespielt“, sagte MT-Kapitän Martin Reinbold. Noch dazu ließ die HSG beste Einwurfmöglichkeiten – darunter drei Strafwürfe – ungenutzt.

Gäste kassieren zwei Rote Karten

Während Sviridenko munter durchwechselte, fehlten Deppe die personellen Möglichkeiten. Michael Blinzler und Henrik Dimmerling schieden verletzt aus, noch dazu kassierte Dominik Malolepszy nach Foul an Florian Weiß ebenfalls Rot (44.).

Die Bundesliga-Reserve hingegen gab weiter Gas, so dass sich auch Rene Andrei, Jona Rietze und Jan Dobriczikowski, der nach einem Kempa-Anspiel von Weiß sehenswert zum 32:18 (43.) traf, auszeichnen durften. „Wir haben 60 Minuten lang das Tempo hochgehalten und jeder Spieler hat ein Erfolgserlebnis gehabt“, freute sich Reinbold. Einen gelungenen Einstand feierte Florian Potzkai, der zuvor noch mit der A-Jugend im Einsatz war. Bei seinem Oberliga-Debüt war er gleich vier Mal erfolgreich.

MT II: Büde 1 Tor (1.-30., 4 Paraden/13 Gegentore), Herbst (6/10) – Dobriczikowski 4, Grolla 7, Rietze 3, Beekmann 1, Kothe 3, Potzkai 4, Andrei 5/3, Weiß, Reinbold 2, Sahin 3, Kuntscher 10/4.

HSG: Decher (1.-19., 2/13), Herber (19.-42., 6/17), Sträche (4/13) – Sippel 1, Deppe 3, L. Münker 2, Goßmann 1, B. Dimmerling, Koch 2, S. Münker 1, Malolepszy 2, L. Dimmerling 6/2, Blinzler 3, H. Dimmerling 2.

SR: Lukas Schwarzmeier/Bela Stewen. Z: 200.

Siebenmeter: 7/7:2/5. Zeitstrafen: 10:6 Minuten.

Rot: Goßmann (14., grobes Foulspiel), Malolepszy (44., grobes Foulspiel). (Marcel Glaser)

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