Hoffnung auf A-Jugendliche

MT Melsungen II ohne drei gegen TSG Münster in der Pflicht

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Melsunger Hoffnungsträger gegen Münster: Torwart Glenn Eggert (hinten). 

Eine Heimniederlage (26:29) gegen Breckenheim/Wallau/Massenheim und ein Auswärtssieg (37:25) in Babenhausen: Schon zu Beginn der Rückrunde der Handball-Oberliga hat die Reserve der MT Melsungen ihre zwei Gesichter gezeigt.

Nun gilt es gegen die TSG Münster (So. 18 Uhr Stadtsporthalle) an die Leistung anzuknüpfen, die der Mannschaft von Trainer Georgi Sviridenko den wichtigen sechsten Saisonsieg bescherte. Für die MT ist es sicher ein Handicap, dass Merlin Kothe (verletzt), Max Pregler (Blaue Karte) und Eugen Gisbrecht (Klassenfahrt) nicht zur Verfügung stehen. 

Umso wichtiger, dass Sviridenko erneut auf einige Jugendspieler zurückgreifen kann. Vor allem Ole Pregler, David Kuntscher und Julian Fuchs sind derzeit für das Oberligateam unverzichtbar. Der Trainer wünscht sich zudem Torwart Glenn Eggert in der Form, die ihn in Babenhausen zu einem wichtigen Rückhalt machte. Und setzt auf das übliche Erfolgsrezept: „In der Abwehr bissig und kompakt sowie im Angriff clever und geduldig.“

Münster ist eingespielt

Der Tabellennachbar kommt mit einer eingespielten Mannschaft in die Stadtsporthalle, denn nur Kreisläufer Max Panther (vorher Bruchköbel) ist ein Neu-Münsteraner. „Wir haben keinen überragenden Akteur in unseren Reihen, unsere Stärke ist unsere Homogenität“, sagt Trainer Daniel Wernig. In der Torjägerliste steht Jonas Höllebrand (Rückraum links/60 Treffer/19. Platz) als bester Münsteraner zu Buche. Ihm folgen Rechtsaußen Benjamin Leon Dautermann (55/27) und Marc Zelser (Rückraum links/47/38).

Wernig löste im November Alex Adamski ab, der aus gesundheitlichen Gründen zurücktrat. Er freut sich über die positive Entwicklung und prophezeit der TSG eine rosige Zukunft: „In der Mannschaft steckt Potenzial ohne Ende.“ Ob Wernig selbst die Früchte seiner Arbeit ernten wird ist offen, denn der 31-Jährige wird vermutlich seine Spielerkarriere beim Drittligisten TG Hanau fortsetzen, falls der Heilungsprozess nach einem Kreuzbandriss wie gewünscht verläuft. Als Spieler der damaligen Erstligisten Bayer Dormagen und TV Hüttenberg hat Wernig mit der MT Melsungen gute Erfahrungen gemacht. Und zweimal in der Kasseler Rothenbachhalle gewonnen.

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