Abwehrarbeit war Trumpf

MT Melsungen II steigt in die Handball-Oberliga auf

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Der Oberliga-Aufsteiger 2018: (Stehend von Links) Björn Kramer, Tomas Piroch, Christopher Barth, Maximilian Pregler, Sebastian Bruns, Eugen Gisbrecht, Christian Damm, Jona Gruber, Fabian Meyfarth, Bastian Schott, Co-Trainer Sascha Henkel und Trainer Georgi Sviridenko. (Knieend von Links) Vlad-Alexandru Avram, Marcel Dietrich, Igor Schuldes, Phillip Hartung, Lukas Dexling, Lukas Frohmüller, Luca Hagemann, Alexander Bärthel, Laurien Goujard und Petr Hruby. 

Melsungen. Pflicht erfüllt - und das sogar vorzeitig! Die Handballer der MT Melsungen II sind zum zweiten Mal seit 2015 Meister in der Landesliga und steigen damit in Hessens höchste Spielklasse auf.

Auch die dritte Mannschaft der MT feiert einen Aufstieg – und tritt in der kommenden Saison in der Bezirksoberliga an. „Es war nicht zu erwarten, dass wir so gut in die Saison starten“, sagte MT-Coach Georgi Sviridenko. Nach dem Oberliga-Abstieg 2017 wurde das Team geradezu runderneuert, zehn Neuzugänge waren zu integrieren. „Wir sind im Laufe der Saison zusammengewachsen“, meint auch MT-Torhüter Fabian Meyfarth und ergänzt: „Das ist hauptsächlich der Verdienst von Georgi.“ Auch Torjäger Max Pregler sieht in Vize-Weltmeister von 1990 einen Garanten des Melsunger Erfolgs. „Er ist ein überragender Trainer.“

Zwei Abgänge stehen fest

Der Weißrusse wird nach HNA-Informationen die Bartenwetzer anstatt des eigentlich vorgesehenen Arjen Haenen auch in der kommenden Spielzeit in der Oberliga betreuen. Nicht mehr dabei sein werden hingegen Torwart Meyfarth und Rechtsaußen Igor Schuldes, der sich dem Bezirksoberliga-Meister Viktoria Bettenhausen anschließt. Mit Alexander Bärthel befindet sich der Verein in Gesprächen. Zurückkehren wird dafür unter anderem Rückraumspieler Merlin Kothe. „Wir wollen den Kader zusammenhalten und auf einem guten Niveau verstärken“, sagt MT-Jugend-Koordinator Axel Renner.

„Der Hauptgrund für unsere gute Saison war unsere Abwehr“, analysierte MT-Spielmacher Eugen Gisbrecht: „Gerade in den entscheidenden Spielen haben wir da eine Top-Arbeit geleistet.“ Etwa beim überzeugenden 33:29-Erfolg gegen den TV Hersfeld. „Der hat uns richtig Auftrieb gegeben“, sagt Sviridenko. Zudem konnte sein Team im Saisonendspurt auf frische Kräfte wie die beiden A-Jugendlichen Tomas Piroch und Jona Gruber zurückgreifen. Und hatte mit dem reaktivierten Petr Hruby am Kreis sogar noch einen weiteren Trumpf im Ärmel. Grundsätzlich soll die A-Jugend jedoch nicht ständig im Doppel-Einsatz sein. „Wir wollen zwei komplette Mannschaften aufbauen“, sagt Renner. Im Notfall stehen die Jugendspieler aber bereit.

Neben dem umsichtigen Spielmacher Gisbrecht war es in den entscheidenden Phasen vor allem Torjäger Max Pregler, der Verantwortung übernahm und schließlich allein ein Spiel entscheiden konnte. Zudem erwies sich Neuzugang Vlad-Alexandru Avram als verlässlichen Verstärkung.

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