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MT-Trainer nimmt Rückraum vor Spiel in Dotzheim in die Pflicht

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Von: Gerd Brehm

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Florian Weiß
Florian Weiß © Pressebilder Hahn

Theoretisch ist der Aufstieg noch zu schaffen, praktisch nicht. Tabellenführer HSG Pohlheim (16:2 Punkte) ist der MT Melsungen II (14:6) vier Spieltage vor Scluss der Oberliga-Aufstiegsrunde zwar noch nicht uneinholbar enteilt, erscheint aber unverwundbar. So sieht es auch Georgi Sviridenko. „Unsere Chancen sind nur noch gering“, sagt der MT-Trainer vor der kommenden Aufgabe beim TuS Dotzheim (Sa. 19 Uhr).

Melsungen/Dotzheim - Die Konstellation an der Tabellenspitze wurde nicht nur von der Pohlheimer Souveränität, sondern auch von der Melsunger 26:29-Niederlage in Offenbach herbeigeführt. Sviridenko begründet das Resultat zwar auch mit dem Fehlen von Paul Kompenhans und Florian Weiß, sagt aber zudem: „Im Rückraum haben vor allem David Kuntscher, Jan Grolla und Jona Rietze gegen die kompakte Offenbacher Abwehr keine Lösungen gefunden.“ In Dotzheim ist das Trio erneut gefordert, denn Kompenhans und Weiß werden weiterhin fehlen.

Unterdessen macht Hans-Josef Embs seinem Ärger über den Hessischen Handball-Verband Luft. „Bei diesem Modus war von Anfang an klar, dass es in der Aufstiegsrunde für die meisten Mannschaften um nichts mehr gehen würde. Und jetzt ist die Entscheidung zu Gunsten der HSG Pohlheim schon vier Wochen vor dem Ende der Saison praktisch gefallen“, sagt Dotzheims Trainer, der vor dieser Spielzeit für eine Entscheidung im Final-Four-Modus plädiert hatte.

Gegen Melsungen muss er wohl mit acht Feldspielern auskommen. Und auf Rechtsaußen Tom Klein, Kreisläufer Timo Heuft und Rückraum-Akteur Maximilian Schubert verletzungsbedingt verzichten. Es ist sein viertletztes Spiel auf der Bank der Dotzheimer, die er nach zwölf Jahren verlassen wird, um bei seinem Heimatverein, dem Landesligisten HSG Hochheim/Wicker, eine neue Herausforderung zu suchen. 

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