Pokal

Müller macht‘s möglich beim Felsberger 2:1-Erfolg über den Lokalrivalen MFV

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Ausgelassener Jubel: Felsbergs Torschütze Alexander Müller (l.) lässt sich nach seinem 1:0 von (v.l.) Abdullah Al-Omari und Seyhmus Elgaz feiern.  

Felsberg. Dank eines Doppelpacks von Alexander Müller hat sich der FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz mit 2:1 (2:0) in der ersten Runde des Krombacher Kreispokals 2018/19 gegen den Lokalrivalen Melsunger FV durchgesetzt.

„Wir haben den Kopf nicht hängen lassen und weiter Gas geben.“, lobte FV-Coach Gisbert Ey seine Mannschaft. Die hatte vor allem in der ersten Hälfte eine starke Darbietung abgeliefert. Zwar hatten die Bartenwetzer durch Carlos Michel (3., 13.) und Umut Demircan (7.) zunächst die besseren Möglichkeiten, doch dann fanden die Gastgeber immer besser in die Partie. Ein Schuss von Abdullah Al-Omari landete noch am Pfosten (11.). Wenig später jedoch erzielte Felsbergs Müller frei vor MFV-Schlussmann Tobias Ebert den Führungstreffer (14.). Nach einer Freistoßhereingabe und einer Unsicherheit von Ebert erhöhte der FV-Kapitän per Kopf kurz darauf sogar auf 2:0 (18.)

In einer umkämpften Partie mit vielen Fouls bestimmten die Edertaler nun das Spiel. Die Defensive um den starken Julian Sattelmacher ließ den Melsungern kaum Möglichkeiten zum Torschuss. Die beste Chance bot sich noch Michel, dessen Schuss kurz vor der Pause parierte Elgaz aber glänzend (45.).

„In der ersten Halbzeit hat bei uns die Abstimmung nicht gestimmt. Solche Fehler dürfen nicht passieren“, sagte MFV-Trainer Christian Leck, dessen Team kurz zuvor noch ein Trainingslager absolviert hatte. Nach dem Wiederanpfiff steigerten sich seine Schützlinge, auch weil der eingewechselte Christian Riemenschneider für mehr Torgefahr sorgte. In der 51. hatte der Stürmer FV-Schlussmann Elgaz bereits überwunden, doch Sattelmacher klärte für den geschlagenen Torwart auf der Linie. Chancenlos war der Felsberger Schlussmann allerdings beim -Anschlusstreffer durch einen sehenswerten Freistoß von Marvin Haas (62.).

Zu mehr reichte es aber nicht mehr. Felsberg kam nun zu Kontermöglichkeiten. Der eingewechselte Ibrahim Coku verpasste nur knapp eine Hereingabe von Valdrin Haxha (71.). Auch Henrik Heinemann (75.) und Al-Omari (92.) hätten erhöhen können. Die Freude von Ey trübte dies nicht: „Das war eine hervorragende Leistung.“

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