Tischtennis-Oberliga

Nach Kaczmareks Auftaktsieg ging für Besse nicht mehr viel gegen Titelkandidaten

Überraschte mit einem 3:2-Sieg gegen den deutschen Seniorenmeister Krenz: Besses Mateusz Kaszuba.
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Überraschte mit einem 3:2-Sieg gegen den deutschen Seniorenmeister Krenz: Besses Mateusz Kaszuba.

Will ein Außenseiter gegen einen Meisterschaftsfavoriten möglichst lange mithalten, dann muss er die sich bietenden Chancen nutzen. Das schaffte der TSV Besse bei seiner 2:10-Niederlage gegen Eintracht Frankfurt, die am Vorabend mit 9:3 in Langen die Tabellenspitze in der Tischtennis-Oberliga übernommen hatte, nicht.

Edermünde - Bereits bei Halbzeit lagen die Edermünder mit 1:5 zurück. Obwohl sie mit einem Sieg ihrer Nummer eins Krzystof Kaczmarek gegen die Nummer zwei der Gäste, den Ex-Gießener Christian Güll, hoffnungsvoll gestartet waren. Dabei musste der kompromisslose polnische Angriffsspieler mit 3:2 (12:10) über die volle Distanz alles in die Waagschale legen.

Anschließend boten sich für die engagiert kämpfenden Gastgeber, die erneut ohne ihre Nummer zwei, den Weißrussen Viktor Bykau auskommen mussten, weitere Möglichkeiten zu punkten. Zunächst in der Mitte für Sebastian Pfaff, der gegen Alexander Krenz nach 1:2(11:5,8:11,6:11)-Rückstand mit 12:10 den vierten Satz rettete, jedoch im Entscheidungssatz mit 4:11 den Kürzeren zog. Dann agierte Peter Beck im unteren Paarkreuz gegen Georg Gütschow sowohl im dritten (9:11) als auch im fünften Satz (10:12) unglücklich. Glatt in drei Sätzen unterlagen jeweils Kasimir Wiszowaty gegen Borna Kovac, Mateusz Kaszuba gegen Kiril Barabanov und Leon Wicke gegen Leon Pradler.

Im Top-Duell zwischen Krzystof Kaczmarek und Borna Kovac gewann der TSV-Akteur den Auftakt-Satz mit 11:8, musste sich dann aber doch mit 1:3 (7:11, 13:15 und 4:11) dem kroatischen Nationalspieler beugen. „Schade, dass Krzystof im vorentscheidenden dritten Durchgang seine Satzbälle nicht durchbringen konnte“, bedauerte TSV-Kapitän Pfaff, „ dann hätte das auch ganz anders laufen können.“ Da auch der an die zweite Position aufrückende Kazimierz Wiszowaty seine zweite Einzel-Niederlage im Besser Dress mit 1:3 (14:6, 11:6, 4:11, 7:11) gegen Güll nicht abwenden konnte, war bei 7:1 die Partie früh entschieden.

Pfaff zwei Mal knapp unterlegen

Für „Basti“ Pfaff lief es beim Versuch der Ergebnis-Verbesserung nicht rund: Gegen den weißrussischen Nationalkader-Spieler Barabanov lieferte er über fünf Durchgänge eine Kopie (12:10, 4:11) seines ersten Einzels. Ohne indes auf taktische Umstellungen seiner Kontrahenten im Entscheidungssatz reagieren zu können.

Positiv überraschte Mateusz Kaszuba mit 3:2 (11:4)-Sieg gegen den deutschen Seniorenmeister Krenz. Damit ging der TSV nur im unteren Paarkreuz, wo Beck und Wicke auch ihre zweiten Partien jeweils in vier Sätzen abgaben, völlig leer aus. „Gegen ein solches Klasseteam haben wir uns gut verkauft, aber sicher auch was liegen lassen“, ordnete Pfaff die Leistung seines Sextetts treffend ein. Das mit 0:6-Zählern als Tabellenvorletzter nun die Spiele in Angriff nehmen muss, die für den Klassenerhalt entscheidend sein werden.(zrh)

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