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Nele Schmoll ist Deutsche Meisterin im Deutschen Achtkampf der Juniorinnen 18/19

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Von: Sebastian Schmidt

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Mit Medaillen dekoriert: Nele Schmoll (MT Melsungen) gewann bei Deutsche Mehrkampfmeisterschaften im Deutschen Achtkampf der Juniorinnen 18/19.
Mit Medaillen dekoriert: Nele Schmoll (MT Melsungen) gewann bei Deutsche Mehrkampfmeisterschaften im Deutschen Achtkampf der Juniorinnen 18/19. © MT Melsungen

Drei Jahre Wartezeit wurden belohnt: Bei den Deutschen Mehrkampfmeisterschaften des Deutschen Turner-Bundes in Bruchsal in Baden-Württemberg feierte Nele Schmoll (MT Melsungen) gleich zwei Podiumsplatzierungen.

Bruchsal – Allen voran wurde die 18-jährige Gymnasiastin im Deutschen Achtkampf erstmals Deutsche Meisterin der Juniorinnen 18/19. In dieser Wettkampfform folgt nach einem kompletten Turnwettkampf mit vier Geräten noch ein leichtathletischer Vierkampf am selben Tag. Schmoll stand seit der ersten Qualifikationsveranstaltung im Mai auf dem ersten Platz der Rangliste und wurde ihrer Favoritenrolle gerecht.

Im Gerätturnen glänzte die 18-Jährige vor allem an Boden und Sprung. Mit 48,30 Punkten lag Schmoll zur Hälfte des Wettkampfes auf dem sechsten Rang. Der knapp gestrickte Zeitplan und witterungsbedingte Verzögerungen machten den Nachmittag zu einer Herausforderung. Diese meisterte sie mit persönlichen Bestleistungen im Kugelstoßen sowie Schleuderball.

Bronze im Schleuderball

Im Schleuderball holte Schmoll zusätzlich Bronze mit 38,75 m, Teamkollegin Lisa Bussiek wurde hier 6. (35,23 m). Nach einem chaotisch verlaufenen Weitsprung, bei dem sie nur zwei Versuche wagen durfte, trotzte Nele Schmoll dies im abschließenden 100-m-Lauf als ganz souveräne Siegerin. Dafür übertraf sie als einzige Athletin ihrer Altersklasse die 90-Punkte-Marke (90,502) und gewann die Konkurrenz mit 4,1 Punkten Vorsprung.

Hessenmeisterin Laara Ullrich (MT) verpasste im Schwimmfünfkampf der weiblichen Jugend 16/17 mit 53,260 Punkten das Podium als Fünfte denkbar knapp. Aufgrund von zwei persönlichen Bestleistungen im Schwimmbecken war sie auf Tuchfühlung mit den vier vor ihr platzierten Athletinnen. Den Ausschlag zugunsten der Konkurrenz gab deren Erfahrung im Wasserspringen, das Ullrich erst seit Mai wettkampforientiert trainiert.

Starke Ullrich-Schwestern

Ihre jüngere Schwester Lisann Ullrich (MT) startete beim über zwei Tage ausgetragenen Jahnsechskampf der weiblichen Jugend 12/13 Jahre eine Aufholjagd. Beeinträchtigt durch eine Zerrung konnte sie im 75-m-Lauf und beim Bodenturnen nicht ihr volles Potenzial abrufen. Mit persönlicher Bestleistung im Kugelstoßen, einer soliden Stufenbarrenübung, neuer persönlicher Bestleitung im Wasserspringen und auch beim abschließenden Schwimmen schob sie sich mit insgesamt 55,375 Punkten noch auf den fünften Rang.

Weitere Ergebnisse: Deutscher Achtkampf W 18/19: 15. Lisa Bussiek (76,994 Punkte), Deutscher Sechskampf W 16/17: 22. Luna Grösch (MT, 62,044 Punkte). (Sebastian Schmidt)

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