1. Startseite
  2. Sport
  3. Regionalsport
  4. Sport Schwalm-Eder-Kreis

Neue Euphorie beim TSV Wabern vor Aufsteigerduell in Kleinalmerode

Erstellt:

Von: Sebastian Schmidt

Kommentare

Läuft an wie kein Zweiter: Waberns Jan Luca Schmeer (l., hier am Ball vor Grebensteins Torjäger Manuel Frey). Im Hintergrund Schiedsrichter Jens Uwe Bickert.
Läuft an wie kein Zweiter: Waberns Jan Luca Schmeer (l., hier am Ball vor Grebensteins Torjäger Manuel Frey). Im Hintergrund Schiedsrichter Jens Uwe Bickert. © Pressebilder Hahn

Die Fußballer des TSV Wabern haben verstanden. Gelernt, dass sie nur in Eintracht erfolgreich sein können. Als Kollektiv, das Lunte gerochen hat. Trainer Mario Völker spürt eine „neue Euphorie“ die die beiden Siege in Sand (4:1) und sensationell auch gegen Hünfeld (2:1) entfacht haben.

Witzenhausen – Drum wollen die Reiherwalder nachlegen im Duell der Verbandsliga-Aufsteiger bei der SG Kleinalmerode/Hundelshausen/Dohrenbach (So. 15 Uhr). Es ist das erste Aufeinandertreffen beider Vereine, die sich strukturell ähneln. Jedoch mit dem feinen Unterschied, dass Wabern in diesem Sommer zum siebten Mal in Hessens zweithöchste Spielklasse aufstieg und seine 23. überregionale Saison bestreitet, während es für die Spielgemeinschaft aus dem Werra-Meißner-Kreis die Premiere als Verbandsligist ist.

Möglich machte dies Goran Andjelkovic. Der 54-Jährige war zuvor mit dem TuSpo Weser Gimte (in die Bezirksliga) und dem FC Grone (zweimal in die Landesliga) jeweils aufgestiegen und führte nun Kleinalmerode erst in die Gruppenliga (2017) und dann in die Verbandsliga. Als Meister der Gruppenliga 2 nach einem packenden Dreikampf mit dem KSV Hessen II und dem FSV Wolfhagen. Als Neuling legten sie mit 14 Punkten aus acht Spielen einen vielversprechenden Start hin.

Drei Niederlagen in Folge

Doch die erste Euphorie ist nach drei Niederlagen in Serie verflogen. „So etwas kannten wir nicht und haben einen mittelschweren Durchhänger. Daher kommt Wabern als Gegner für uns eher ungünstig“, erklärt Andjelkovic, der bis auf die Langzeitverletzten Thorben Rippel (Fußbruch), Özkan Beyazit (Kahnbeinbruch) und Rayk Kublik (Handbruch) alle Mann an Bord hat.

„Wir erwarten einen giftigen, zweikampfstarken Gegner, der fast jede Aktion in hohem Tempo und mit hoher Intensität angeht“, sagt Völker. Der TSV-Coach warnt besonders vor der erfahrenen Achse in Mittelfeld und Angriff mit SG-Kapitän Alexander Bazzone, Jannik Schinzel, Djegos Despotovic und Torjäger Rinor Murati.

U 21-Kräfte überzeugen

Gut für Wabern daher, dass der TSV mit der Erfolgself vom Hünfeld-Spiel beginnen könnte. Besonders im zentralen Mittelfeld haben zuletzt Jan Luca Schmeer, Lennart Klinge, Marius Rohde, Adrian Herdt und Almedin Zahovic einen Schritt nach vorn gemacht. Fünf U 21-Kräfte, die für den Waberner Weg stehen. Der in Kleinalmerode mit dem dritten Sieg in Serie endlich weg vom letzten Tabellenplatz führen soll. (Sebastian Schmidt)

Auch interessant

Kommentare