Verbandsliga

Neue Körler Hoffnung dank Greiner

Körler Hoffnungsträger: Lukas Greiner, der ins Team zurückkehrt.
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Körler Hoffnungsträger: Lukas Greiner, der ins Team zurückkehrt.

Es gibt Mannschaften wie die SG Bad Soden, Lichtenauer FV, CSC 03, OSC Vellmar, SSV Sand oder SV Adler Weidenhausen, die für den Fußball-Verbandsligisten FC Körle eine Nummer zu groß sind. Dagegen zählt der kommende Gegner zu den Teams auf Augenhöhe der Wagner-Schützlinge. Der Tabellen-13. SG Ehrenberg nämlich (So. 14.30 Uhr), bei dem das Schlusslicht auf Zählbares hofft.

Körle - Derlei Ansinnen wird auch beim Blick zurück befeuert, denn am 18. August 2019 gelang einer der in letzter Zeit rar gewordenen Siege, als der FCK einen 3:2-Erfolg feierte. Ein Mutmacher ist zudem, dass Lukas Greiner wieder fit ist, nachdem das 18-jährige Ausnahmetalent bei der 0:3-Niederlage gegen Weidenhausen passen musste. Die Blasen unter den Füßen, die den Mittelfeldspieler am vergangenen Wochenende quälten, sind verschwunden.

Greiners Mitwirken eröffnet dem FC die Option, das Spiel auch mal in des Gegners Hälfte zu verlagern, um dort länger als zuletzt gegen Weidenhausen den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Dennoch glaubt Eugen Wagner, dass wieder viel Arbeit auf seine Defensive zukommen wird. „Wir müssen unbedingt Marius Bublitz in den Griff bekommen“, sagt Körles Trainer. Bublitz hat von elf Ehrenberger Saisontoren sieben erzielt. Der gefährliche Stürmer konnte aber nicht verhindern, dass die Osthessen ihr letztes Heimspiel gegen die SG Hombressen/Udenhausen mit 1:2 verloren. Ein Resultat, das unterstreicht, dass auch der FC Körle nicht chancenlos in die Rhön fährt.

Pech für die SG, dass Christoph Neidhardt wegen einer Knieverletzung bisher nur zehn Minuten mitwirken konnte. Der 32-Jährige war vor dieser Saison vom Hünfelder SV nach Ehrenberg gekommen und sollte eigentlich von der rechten Außenbahn aus Bublitz mit Vorlagen füttern. Von den anderen Neuzugängen hat bisher der erst 19-jährige Mittelfeldspieler Lucas Breunig den besten Eindruck hinterlassen.

„Wir kämpfen um den Klassenerhalt“, sagt Sebastian Vollmar. Der Trainer weiß natürlich, dass ein Sieg gegen Körle die Voraussetzung dafür ist, diesen Kampf erfolgreich zu bestehen.  

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