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Niklas Müller als Held im Waldstadion: TSV Wabern feiert in Kleinalmerode dritten Sieg in Serie

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Von: Sebastian Schmidt

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Energisch: Niklas Müller gehört in Kleinalmerode zu den Aktivposten des TSV und belohnte sich und sein Team mit dem Siegtreffer zum 2:1.
Energisch: Niklas Müller gehört in Kleinalmerode zu den Aktivposten des TSV und belohnte sich und sein Team mit dem Siegtreffer zum 2:1. © Andreas Fischer

Aller Reiherwälder Siege sind drei: Der TSV Wabern hat das Aufsteigerduell der Fußball-Verbandsliga bei der SG Kleinalmerode/Hun./Doh. gewonnen. Mit 2:1 (1:1) und somit erstmals in dieser Saison nach Rückstand. Zur Belohnung für den dritten Erfolg in Serie hat Wabern die Rote Laterne an den SC Willingen abgegeben.

Kleinalmerode – Der am kommenden Sonntag zum Kellerduell in Wabern gastiert. „Dass wir nicht mehr Letzter sind, ist eine schöne Randnotiz, aber gut für unsere Köpfe. Wichtiger ist, dass unser Wille passt, wir super verteidigt und wieder Moral gezeigt haben“, erklärte Waberns Niklas Müller. Der mit seinem Team auf dem kleinen Platz im Waldstadion nahe der niedersächsischen Grenze zunächst nicht an die Form der vergangenen beide Siege anknüpfen konnte.

Lange Zeit offenbarte der TSV Schwächen im Spiel gegen den Ball und ließ die Hausherren gewähren. Das bestraften die Kicker der SG Klei./Hun./Doh. in Person von Alexander Bazzone. Der Kapitän ging mit gutem Beispiel voran, ließ vier Gästespieler unwiderstehlich aussteigen und traf sehenswert mit einem Kracher unter die Latte (8.). Und es hätte noch bitterer werden können für Wabern, wenn nicht der ansonsten abgemeldete Rinor Murati nach einem weiteren Vorstoß Bazzones kläglich verzogen hätte (20.).

Bazzone trifft traumhaft und verletzt sich

Mehr noch beschäftigte die Gastgeber indes, dass sich in der Szene davor mit Florian Baldauf ein Sechser am Knie verletzte. Zumal mit Bazzone der zweite zentrale Mittelfeldspieler kurz nach der Pause mit Verdacht auf Muskelfaserriss ebenfalls ausgewechselt werden musste (51.). „Das hat uns das Genick gebrochen“, erklärte denn auch SG-Trainer Goran Andjelkovic. Der dies indes nicht als Ausrede nutzen wollte, sondern betonte: „Wenn wir uns aus diesem Abwärtstrend befreien wollen, müssen wir so kämpfen wie es Wabern getan hat. Außerdem waren sie auch gefährlicher im Angriff als wir.“

Als Erster stellte das Fabian Korell unter Beweis. Der Kapitän hatte zwar nicht seinen besten Tag, aber er brachte sein Team mit einer genialen Einzelleistung zum 1:1 zurück ins Spiel (36.). In eine nervenaufreibende Partie, in der Schiedsrichter Alexander Wahl zu den souveränsten Protagonisten zählte.

Auf beiden Seiten Latte

Zum Mann des Tages und somit Waberner Helden im Waldstadion schwang sich allerdings Niklas Müller auf. Der 30-Jährige drückte eine Ecke des fleißigen Jan Luca Schmeer zum 2:1 über die Linie (54.). Danach hatte der TSV das nötige Glück, weil ein Schuss von Özkan Beyazit an die Latte krachte und dann vom Rücken des souveränen Rückhalts Islam Elgaz ins Aus (75.). Aber auch Pech, weil Spielertrainer Patrick Herpe per Kopf ebenfalls nur die Latte traf (81.). (Sebastian Schmidt)

Die Statistik:

SG Kleinalmerode/Hun./Doh. - TSV Wabern 1:2 (1:1).

SG: Behnke - Oppermann, Demus, Matezki, Schinzel - Schäfer, Baldauf (18. Jank), Bazzone (51. Lange), Murati - Beyazit, Despeotovic (62. Weska).

TSV: Elgaz - Kördel, Amert, Wendel, Bergmann - Klinge (62. Herdt) - Müller (72. Neumann), Schmeer, Rohde, Korell (85. Mühlberger) - Herpe.

SR: Alexander Wahl (Laufdorf). Z: 150.

Tore: 1:0 Alexander Bazzone (8.), 1:1 Fabian Korell (36.), 1:2 Niklas Müller (54.).

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