World Amateur Golfers Championship

Nur ein Punkt bis Mexiko: Martin Hahn verpasst Weltfinale am letzten Loch

Machte eine gute Figur: Martin Hahn (Kurhessischer Golfclub Oberaula-Bad Hersfeld), der beim Deutschlandfinale Vierter in der Klasse B wurde.
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Machte eine gute Figur: Martin Hahn (Kurhessischer Golfclub Oberaula-Bad Hersfeld), der beim Deutschlandfinale Vierter in der Klasse B wurde.

Beim Deutschlandfinale des World Amateur Golfers Championship hat Martin Hahn am letzten Loch das Weltfinale verpasst. Dem Amateurgolfer des Kurhessischen Golfclubs Oberaula-Bad Hersfeld fehlte nur ein Punkt bis Mexico.

Oberaula – Das war spannend bis zum letzten Schlag: Das Deutschlandfinale des World Amateur Golfers Championship (WAGC), dem weltweit größte Turnier für Amateurgolfer. Mit Heimvorteil verpasste Martin Hahn (Kurhessischer Golfclub Oberaula-Bad Hersfeld) eines der fünf begehrten Tickets zum Weltfinale im kommenden Jahr in Mexiko denkbar knapp.

Hahn, mit Handicap von 7,1 ohnehin der stärkste heimische Starter, wurde auf den ersten neun Löchern seiner Rolle als Mitfavorit vollauf gerecht. 20 Nettopunkte holte er trotz eines Doppel-Bogey, weil er einen Schlag ins Wasser gesetzt hatte. Somit lieferte er sich in der Klasse B (Handicap 5,5 bis 10,4) einen packenden Vierkampf mit Andreas Küchler (GC Elfrather Mühle), Maximilian Bosack (GC Erlangen) und Peter Illbruck (GC Zievel).

Doch auf den letzten vier Bahnen verließen den Lokalmatador etwas das Glück und die Konzentration beim kurzen Spiel auf die Fahne. Auf Bahn 15 setzte er den Ball in den Bunker, auf Bahn 17 ging der Put zum Par daneben und auf Bahn 18 ging er schlichtweg zu viel Risiko und kassierte ein Doppel-Bogey, lag hier also zwei Schläge über Par. Doppelt ärgerlich, denn so gewann Küchler mit 35 Punkten gleichauf mit Bosack vor Illbruck und eben Hahn (beide 34), der sich mit dem vierten Rang begnügen musste. Teamkollegin Ute Oeste hatte Pech mit den Bedingungen. Noch vor ein, zwei Wochen wären ihre Schläge wohl weitaus weiter gelungen. Somit blieb ihr mit 31 Punkten der siebte Platz.

In allen anderen Klassen war die bundesweite Konkurrenz zu stark für die heimischen Vertreter Siegfried Steckhardt (Klasse D/HC 15,5 - 20,4), Anke Fietzke (Klasse E/HC 20,5 - 25,4) sowie Monica Leitl und Sebastian Feuster (beide Klasse F/HC 25,5 - 36). Für dieses Quartett war allein schon die Teilnahme am Deutschlandfinale unter insgesamt 2500 Startern in 60 Veranstaltungen ein großer Erfolg. Neben Andreas Küchler qualifizierten sich für das Weltfinale in Mexiko noch Joe Hoppe (Klasse A, West Golf), Heiko Wegerhoff (Klasse C, Gut Frielinghausen), Andreas Langenbach (Klasse D, GC Herzogenaurach) und Philipp Köppel (Klasse E, GP Am Deister).  sbs

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