Kreispokal-Viertelfinale

Obergrenzebach/Leimsfeld peilt weiteren Coup an

Zwei Brüder als Sturmhoffnung der SG Brunslar/Wolfershausen: Lukas (l.) und Fabian Tippel bekommen es mit dem Titelverteidiger zu tun.
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Zwei Brüder als Sturmhoffnung der SG Brunslar/Wolfershausen: Lukas (l.) und Fabian Tippel bekommen es mit dem Titelverteidiger zu tun.

Im Viertelfinale des Kreispokals träumen mit der SG Obergrenzebach/Leimsfeld und der FSG Efze zwei Außenseiter vom großen Coup. Titelverteidiger Gudensberg ist beim Gruppenligisten SG Brunslar/Wolfershausen gefordert.

TSV Besse - FSG Efze 04 (Fr. 18.30 Uhr). Die Ausgangsposition erscheint eindeutig, hat doch der seit 24 Pflichtspielen unbesiegte Kreisoberliga-Titelanwärter Besse den Ligarivalen FSG zu Gast. Allerdings dürfen sch die Gastgeber auf einen ambitionierten Gegner einstellen, der sich teuer verkaufen wird. „Wir wollen an die gute Leistung zuletzt gegen Edermünde anknüpfen,“ verspricht FSG-Spielertrainer Marco Bielert und kündigt den Fans einen „Pokal-Fight“ an. Mit Botte, Schönewolf (verletzt), Klingelhöfer, Lossek (Urlaub) und Eckhardt (Arbeit) muss er allerdings auf einige Stammkräfte verzichten.

TSV-Trainer Andreas Wenderoth warnt: „Die FSG wird hoch motiviert zur Sache gehen“. Nichtsdestotrotz ist der Einzug ins Halbfinale Plicht. Personell verfügt die Heimelf über einige Optionen. Ziegler fehlt (Urlaub), doch alle anderen Spieler sind fit und wollen sich für die Startelf empfehlen, für die Besses Coach „die Qual der Wahl hat“.

SG Obergrenzebach/Leimsfeld - TSV Mengsberg (Fr. 18.30 Uhr). Die Überraschungsmannschaft, die in der ersten Runde die vermeintlichen Favoriten SG Neuental/Jesberg (Gruppenliga) und Spvgg. Zella/Loshausen (Kreisoberliga im Elfmeterschießen rauswarf, hofft auf einen weiteren Coup. Die Elf vom neuen Spielertrainer Sven Mamerow nämlich, die auf dem heimischen Leydesberg den Gruppenligisten TSV Mengsberg zu Gast hat. Doch der ist vor dem ehrgeizigen A-Ligisten auf der Hut. „Wir haben die Chance auf den Pokalsieg und entsprechend konzentriert wollen wir das Spiel auch angehen“, erklärt TSV-Trainer Stephan Banf.

SG Brunslar/Wolfershausen - FSG Gudensberg (Fr. 19 Uhr). Für beide ist‘s der erste Härtetest - ganz nach dem Geschmack von SG-Trainer Timo Rudolph: „Ein toller Gradmesser für unseren konditionellen Zustand und unsere defensive Grundordnung.“ Ob die dem schnellen FSG-Angriff um Tom Siebert standhält? Hilfreich könnte sein, dass die FSG-Offensivleute Nico Döring (Urlaub) und Can Rommel (muskuläre Probleme) ausfallen. Das bedeutet für den Verbandsligisten: Aus dem Mittelfeld muss spielerische Unterstützung für Siebert kommen, damit die zweikampfstarke Heim-Viererkette um Sören Hohmann, Yannik Grenzebach und Sven Hofmeister ins Wanken gerät. „Wir müssen mit unserem Ballbesitz gute Lösungen finden“, fordert Andre Fröhlich.

Der FSG-Coach erwartet die Hausherren im kompakten 4-2-3-1-System. In dem Mario Kilian wohl zunächst fehlt, aber als Joker vorgesehen ist. Vorne sollen es statt Marco Wollmann (Urlaub) und Kevin Götting (Knie) die Tippel-Brüder Fabian und Lukas sowie Leon Folwerk richten. Christian Riemenschneiders Startelf-Einsatz ist nach einem Handbruch noch fraglich. Als Alternative stünde Simon Tümmler bereit.

FC Homberg - TSV Wabern (Fr. 19 Uhr). Bereits das Viertelfinale bietet mit dem Gruppenliga-Derby einen „Klassiker“ auf dem Stellberg. „Wir wollten den Derby-Kracher zum frühen Saisonzeitpunkt unbedingt, starten daher in diese Aufgabe hochmotiviert“, sagt FCH-Coach Florian Seitz. Der seine Elf auch auf dem Spielfeld anführen wird. Sowie mit Julian Hog, Nick Körber, Maximilian Sobocinski, Yannik Walther und Jannik Wendel neue Gesichter präsentieren kann.

„In der aktuellen Phase der Vorbereitung hat dieses Spiel eigentlich eine zu große Bedeutung“, weiß Patrick Herpe um die Brisanz der Pokalaufgabe. Waberns Spielertrainer hat sich mit fünf der sieben Tore seiner Elf in den beiden Vorrundenspielen schon eindrucksvoll in Stellung gebracht. Mit weiteren Treffern will er zum Halbfinal-Einzug seiner Mannschaft beitragen. Den Gästen steht der starke Kader des Vorjahres zur Verfügung. Zudem haben sie sich zum Ende der Wechselperiode noch mit Islam Elgaz (Felsberg) auf der Torhüter-Position verstärkt. (bd/fs/zkv)

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