Oberliga

Christin Schene rettet Böddiger beim 34:34 noch einen Punkt

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Christin Schene

Am Ende überwog die Freude über den gewonnen Punkt, dennoch war das 34:34 (15:15)-Remis bei der HSG Lumdatal für die Oberliga-Handballerinnen des TSV Eintracht Böddiger ärgerlich.

Gleich zweimal war das Team von Trainerin Lena Hildebrand auf fünf Tore davongezogen und schaffte es dennoch nicht, den Sack zuzumachen. „Wir sind in den Phasen, wo wir das Spiel vorzeitig hätten entscheiden können, zu nachlässig geworden“, erklärte Hildebrand. In der ersten Hälfte fand die Eintracht von Beginn an besser in die Partie spielte sich schnell einen 1:4-Vorsprung heraus. Diesen baute Böddiger dank Vilte Duknauskaite und Christin Schene bis zur 23. Minute auf 9:14 aus. Dann erzwang der Gastgeber jedoch ständig Durchbrüche auf den Halbpositionen oder legte an den Kreis ab - und kämpfte sich so bis zur Halbzeit wieder auf 15:15 heran.

Nach dem Seitenwechsel ging Lumdatal sogar erstmals in Führung (16:15), was Anne Kühlborn mit drei Toren in Folge schnell wieder korrigierte. Da Duknauskaite nun kurz gedeckt wurde, mussten andere mehr Verantwortung übernehmen. Christin Schene, Filiz Eren und Sabrina Lizan fanden immer wieder Lösungen und brachten die Eintracht über 22:20 (42.) und 26:23 (28.) wieder mit 29:24 (50.) in Führung. Doch dann ließen ungenaue Zuspiele und technische Fehler die Lumdatalerinnen binnen vier Minuten auf 30:31 verkürzen. Der Auftakt zu einer hitzigen Schlussphase. Anna-Maria Hilbrich brachte das Heimteam mit 33:32 (56.) in Führung. Sekunden vor dem Schlusspfiff rettete Christin Schene mit ihrem achten Treffer zumindest das Unentschieden.  (mm)

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