Oberliga

Eugen Gisbrecht sichert der MT II einen Punkt beim 32:32 in Obernburg

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Eugen Gisbrecht

Obernburg - Ein von Eugen Gisbrecht nach dem Schlusspfiff verwandelter Siebenmeter bescherte dem Handball-Oberligisten MT Melsungen II noch einen Punkt beim TuSpo Obernburg.

Als die letzte Spielminute abgelaufen war, lag Handball-Oberligist MT Melsungen II beim TuSpo Obernburg zwar mit 31:32 zurück, trotzdem aber hatte die Mannschaft von Trainer Georgi Sviridenko das Spiel noch nicht verloren. Der Siebenmeter, der den Gästen kurz zuvor zugesprochen worden war, musste noch ausgeführt werden. Und Eugen Gisbrecht verwandelte ihn zum 32:32-Endstand.

Allerdings haben die Obernburger gegen die Wertung des Spiels Protest angekündigt. Warum eigentlich? „Als es fünf Sekunden vor Schluss einen Freiwurf für Melsungen gab, hat sich unser Spieler Lukas Neeb nach vorn bewegt, um die Aktion zu unterbinden. Daraufhin gab es eine Zeitstrafe gegen Neeb und einen Siebenmeter für Melsungen. Wir sind der Ansicht, dass die Schiedsrichter das Spiel freigegeben hatten und dass die Entscheidung somit ein Regelverstoß war“, erklärte TuSpo- Trainer Tobias Milde. Dessen Kollege aber hat eine ganz andere Meinung. „Die Entscheidung der Schiedsrichter war korrekt“, sagte Georgi Sviridenko.

Sechs Minuten vor dem Abpfiff sah es für ihn und seine Mannschaft beim 26:30- Rückstand gar nicht rosig aus. Dann aber blies Martin Reinbold mit dem 27. Melsunger Treffer zur Aufholjagd. Jona Gruber (2), Julian Fuchs und Nino Jedinak verkürzten bei zwei Gegentreffern von André Göpfert auf 31:32, ehe Gisbrecht seinen Auftritt hatte. Und der Bundesliga-Reserve zumindest noch einen Punkt sicherte.

War die Schlussphase eine Aufholjagd, so hatte die MT bis zur 21. Minute (12:11) stets in Führung gelegen, ehe der TuSpo das Spiel zunächst zu seinen Gunsten drehte. Eine Achterbahnfahrt, die der Melsunger Coach mit einem lachenden und einem weinenden Auge zur Kenntnis nahm. „Sehr zufrieden bin ich damit, dass die Mannschaft bis zum Schluss gekämpft hat. Geärgert habe ich mich über die Nachlässigkeiten, die zu vielen technischen Fehlern geführt haben. Zudem konnten wir Max Pregler in der Abwehr nicht gleichwertig ersetzen“, lautete seine Fazit.

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