Oberliga

Fritzlar II wahrt mit 28:27-Sieg Minimal-Chance auf den Klassenerhalt

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Überragte in der ersten Hälfte: Fritzlars Torhüterin Nina Suchy wehrt in dieser Szene einen Siebenmeter von Sulzbachs Saskia Becker ab.

Fritzlar – Die Oberliga-Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II haben ihre Minimalchance auf den Klassenerhalt gewahrt. Allerdings: Zufrieden war nach dem schwer erkämpften 28:27 (13:8)-Erfolg gegen Liga-Schlusslicht HSG Sulzbach/Leidersbach niemand.

„Das war heute das Duell zweier Abstiegskandidaten“, kritisierte SVG-Trainer Gunnar Kliesch den blutleeren Auftritt seines Teams und bemängelt: „Uns ist die fehlende Selbstsicherheit einfach anzusehen, es fehlen die Emotionen.“

Dabei wusste die Drittliga-Reserve zumindest in der ersten Hälfte streckenweise zu überzeugen. Die Abwehr um Maxie Hauschild und Nadine Frank stand kompakt gegen den Sulzbacher Rückraum mit Marie Grünewald und Maja Draca. Und wenn doch einmal ein Wurf auf das Fritzlarer Tor kam, war die gut aufgelegte Nina Suchy (55 Prozent gehaltene Bälle vor der Pause) zur Stelle. Ihre Paraden ermöglichten den Domstädterinnen reichlich Torchancen Chancen aus dem Gegenstoß, die Lena Alter sicher verwertete. Dazu zeigten sich im Positionsangriff Paula Bachmann und Maxie Hauschild treffsicher aus dem Rückraum. So erspielte sich Fritzlar bis zur Pause einen komfortablen Fünf-Tore-Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel legten die Gastgeberinnen nach und erhöhten durch Merle Bücker auf 17:11 (42.). Danach vergab das Kliesch-Team jedoch mehrere Großchancen und Sulzbach fand zurück ins Spiel. „Da war die Möglichkeit, die Tür zuzumachen, doch das haben wir verpasst“, ärgerte sich der Coach.

Maja Draca (10 Tore) war im linken Rückraum fortan nur noch durch Fouls zu bremsen und in der letzten Minuten verkürzte Sulzbach durch einen Strafwurf auf 28:27. Obwohl Maike Naumann im Gegenzug per Siebenmeter die Entscheidung verpasste, rettete Fritzlar den Sieg über die Zeit.(mm)

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