Oberliga

Gensungen/Felsberg kassiert beim 27:31 die erste Auswärtsniederlage

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Heinrich Wachs

Im neunten Auswärtsspiel hat es die ESG Gensungen/Felsberg erwischt. Nach acht Siegen musste sich der Tabellenführer der Handball-Oberliga mit 27:31 (10:12) bei der MSG Umstadt/Habitzheim zum ersten Mal auswärts geschlagen geben.

Dabei liefen die Edertaler von Beginn an einem Rückstand hinterher. Fanden schlecht ins Spiel und lagen nach 16 Minuten mit 4:8 zurück. Dabei machte der ESG-Deckung insbesondere der Rückraumrechte Seifert zu schaffen. Von Spielmacher Acic klug ins Szene gesetzt, traf der Linkshänder bereits in der Anfangsphase dreimal.

Als Stephan Untermann und Vince Schmidt auf 6:8 verkürzten (19.), schien nun auch der Favorit im Spiel angekommen. Auch dank einer Abwehrumstellung (von 6:0 auf 5:1), um den etwas wackligen Mittelblock zu entlasten. Im Angriff taute Heinrich Wachs auf, erzielte den Anschlusstreffer zum 8:9 (23.), doch die Gastgeber hielten dem Druck stand. Gingen sogar dank Kreisläufer Lubar mit einer 12:10-Führung in die Pause. Und bauten die kurz nach Wiederanpfiff durch Justin Kraus und Tom Seifert auf 14:10 aus (33.). Der Vier-Tore-Vorsprung hielt bis zum 17:13 (38.), ehe Janis Kothe und Mike Gerhold mit ihren Treffern zum 17:15 eine Vorentscheidung verhinderten. Und eine Aufholjagd einleiteten, die Rückkehrer Untermann mit dem 21:21 nach 46 Minuten krönte.

Die Wende? Nein. MSG-Schlussmann Bolling machte eine Gensunger Doppelchance zunichte und seine Vorderleute konterten mit drei Treffern in Folge zum 26:23 (53.). Außerdem: Nach Seifert traf nun auch der zweikampfstarke Benjamin Göttmann (fast) wie er wollte.

So zum 28:25 (55.), ehe Vince Schmidt auf die Strafbank musste. Die Überzahl nutzte Spielertrainer Sokicic, um mit seinem Tor zum 29:25 die Weichen endgültig auf Sieg zu stellen.

„Wir sind ganz schlecht in die Zweikämpfe gekommen, haben viele technische Fehler gemacht und im Angriff häufig die falschen Entscheidungen getroffen“, fasste ESG-Trainer Arnd Kauffeld die spielentscheidenden Mankos seiner Mannschaft zusammen. Einziger Lichtblick: Heinrich Wachs, der mutig in die Lücken der MSG-Abwehr stieß, mit seinen acht Treffern allerdings phasenweise zum Alleinunterhalter in der Gensunger Offensive mutierte. Der Gegner war da an diesem Abend etwas breiter aufgestellt. 

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