Oberliga

Gensungen/Felsberg will gegen den Vize-Meister nachlegen

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Kampf um den Ball: Gensungens Rechtsaußen Jan Hendrik Otto (l.) bekommt es am Samstag erneut mit TSG-Kreisläufer Lennart Müller zu tun.

Kann die ESG Gensungen/Felsberg nach dem brillanten Saisonauftakt in der Handball-Oberliga nachlegen? Gegner ist mit der TSG Offenbach/Bürgel der Vize-Meister der letzten Saison.

Das saß. Und hat die Konkurrenz schwer beeindruckt. Auch Andreas Kalmann. „Gensungen/Felsberg ist schon richtig gut drauf“, sagt der Trainer der TSG Offenbach/Bürgel nach dem 31:25-Coup des heimischen Handball-Oberligisten bei Drittliga-Absteiger SG Bruchköbel. Und vor dem Gastspiel seiner Mannschaft bei den Edertalern (Sa. 19.30 Uhr Kreissporthalle Gensungen).

Sein Kollege will den höchst gelungenen Saisonauftakt indes nicht überbewerten. „Euphorie ist nicht angebracht“, sagt Arnd Kauffeld. Denn: „Bruchköbel ist noch in einer Umbruchphase und hatte daher große Probleme mit sich selbst.“ Außerdem gebe es am eigenen Spiel durchaus noch einiges zu verbessern. Im Positionsangriff etwa gelte es die Abläufe zu variieren („Wir waren gegen Ende des Spiels zu berechenbar“) und auch die zweite Reihe könnte noch etwas torgefährlicher auftreten.

Bereits auf der „Habenseite“: eine bärenstarke 6:0-Abwehr mit einem richtig guten Torwart-Duo, wobei der „Neue“, Lukas Voß, gleich mal ein Zeichen setzte. Außerdem lobte der ESG-Coach „die Einstellung, mit der wir diese schwere Aufgabe angenommen habe“. Das mündete summa summarum in einen „relativ souveränen Auftritt“, der den Kauffeld-Schützlingen nun das nötige Selbstvertrauen für das nächste Topspiel“ geben soll. Schließlich trifft da der Tabellendritte der letzten Saison auf den Zweiten, die auch in der gerade begonnenen Spielzeit zu den Aufstiegsfavoriten zählen.

Jannis Kothe noch verletzt

Wobei sich die Südhessen beim 28:27 gegen Wettenberg wesentlich schwerer taten, ja eigentlich im ersten Spiel die erste Heimniederlage vor Augen hatten. „Ein Sieg, der uns geschenkt wurde“, gesteht Andrea Kalmann. Drei Minuten vor Schluss lag sein Team nämlich noch mit 23:26 zurück, drehte dann die Partie auch aufgrund haarsträubender Fehler der Gäste.

Der TSG-Coach weiß um dieses „Glück“ („Wir haben noch viel Luft nach oben“) und erklärt sich und seine Mannen folgerichtig zum „Außenseiter“ in Gensungen. Was Arnd Kauffeld mit dem Hinweis auf die hohe individuelle Qualität nicht so ganz stehen lassen will. Besonders schwärmt er von Linksaußen Lars Kretschmann (..Der ist im Gegenstoß und auch bei der schnellen Mitte unheimlich schnell sowie dazu auch zweikampfstark“) und vom auf jeder Position hochkarätig doppelt besetzten Rückraum mit „Chef“ Nils Lenort: „Wenn‘s bei dem läuft, läuft‘s bei der gesamten Mannschaft.“

Außerdem entführten die Offenbacher am zweiten Spieltag der letzten Saison beide Punkte aus Gensungen. Allerdings: Diesmal sind die Vorzeichen anders. Bis auf Jannis Kothe kann die ESG in Bestbesetzung antreten. Getragen von einem fulminaten Auftaktsieg.

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