Oberliga

Gensungen lässt Aufsteiger mit 33:26 abblitzen

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Auch in zu großen Schuhen torgefährlich: Gensungens Rechtsaußen Jan Hendrik Otto.

Breckenheim – Mission erfüllt: Als Favorit zum Aufsteiger angereist, trat die ESG Gensungen/Felsberg die Rückreise mit zwei Punkten im Gepäck an. Der Grund: Ein 33:26 (18:12)-Sieg des heimischen Handball-Oberligisten bei der HSG Breckenheim/Wallau/Massenheim.

Ein bisschen Stress gab‘s für Arnd Kauffeld schon. Jan Hendrik Otto hatte seine Schuhe vergessen. Und musste auf die von Heinrich Wachs zurück greifen, die ihm wiederum zwei Nummern zu groß waren. Zur Beruhigung des Trainers stieg der Rechtsaußen mit zwei Rückraumtoren ein - ein Indiz dafür, dass die Edertaler von allen Positionen torgefährlich waren. Im eins gegen eins setzten sie ihre körperlichen Vorteile effektiv ein und das Zusammenspiel mit dem Kreis, wo erst Christoph Koch und dann Maik Gerhold nicht zu stoppen waren, klappte wie am Schnürchen. Außerdem löste Rechtshänder Vince Schmidt seine Aufgabe im rechten Rückraum (für die verletzten Linkshänder Jannis Kothe und Cornelius Feuring) hervorragend.

Auch die 6:0-Deckung der Edertaler begann gut. Und wurde nach Voß‘ Einwechslung (20.) noch besser. Der Neuzugang wehrte bis zur Pause acht Bälle ab. Die Folge: Die konzentrierten Gensunger zogen über 13:9 und 15:10 bis zur Pause auf 18:12 davon.

Kein Vorentscheidung, aber ein beruhigendes Polster. Was auch nötig, um den Ansturm der Gastgeber nach dem Wechsel abzuwehren. Die kamen nun immer wieder über ihre zweite Welle zum Erfolg. Der überragende Lukas Voß verhinderte Schlimmeres. Und in der Offensive hatten Wachs, Schmidt und Co. immer eine Antwort parat. Näher als auf fünf Tore kamen die Lorenz-Schützlinge nicht heran. Und spätestens beim 24:29 (55.) war die Entscheidung zugunsten der Gäste gefallen.

„Eine geschlossene Mannschaftsleistung“, attestierte der ESG-Coach seinen Schützlingen. Und freute sich besonders darüber, dass nun auch die „Neuen“ angekommen sind. Neben Schlussmann Voß auch Linksaußen Max Lippold und Rückraumspieler Max Bieber, der auch in der Deckung eine wichtige Rolle spielte.

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