Oberliga

Gensungen muss sich gegen Obernburg steigern

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Doppelrolle: Gensungens Jannis Kothe (r.) ist im rechten Rückraum und im Doppelblock der eigenen 6:0-Deckung gefordert. 

Nach der 27:31-Niederlage bei der MSG Umstadt/Habitzheim ist der Vorsprung des Oberligisten ESG Gensungen/Felsberg geschmolzen. Vor dem Gastspiel des TuSpo Obernburg (Samstag, 19.30 Uhr) hat die Mannschaft von Trainer Arnd Kauffeld nur noch drei Punkte mehr als der Tabellenzweite TuS Dotzheim.

Beginnt nun das große Zittern? „Nein“, sagt Jannis Kothe. Der Linkshänder ist inzwischen wieder topfit und genießt das Vertrauen seines Trainers. Weil Christoph Koch wegen eines Handbruchs zum Zuschauen verdammt ist, muss Kothe dessen Position im Mittelblock übernehmen. „Das hat beim 36:26-Sieg gegen Münster prima geklappt, ist aber bei der Niederlage in Groß-Umstadt nicht immer gelungen“, räumt der 24-Jährige ein.

Arnd Kauffeld setzt darauf, dass sich seine Mannschaft auch im Angriff steigert. „Wir haben in Groß-Umstadt technische Fehler gemacht, die wir gegen Obernburg unbedingt vermeiden müssen“, sagt der Trainer, der neben Koch weiterhin auf Benni Hütt verzichten muss. Der Linksaußen leidet an einer Knieverletzung.

Unterdessen schwächelt auch der Gegner. Am vergangenen Wochenende verlor der TuSpo Obernburg sein Heimspiel gegen die HSG Kleenheim mit 28:29, aber es war vor allem die vorausgegangene 17:29-Klatsche in Melsungen, die den Unterfranken noch immer weh tut. „In Melsungen hatten wir einen rabenschwarzen Tag“, sagt Tobias Milde. Doch der Obernburger Trainer zeigt Verständnis. „Nach fünf Spielen ohne Niederlage mussten wir mal mit einem solchen Einbruch rechnen“, sagt Milde, der seine Mannschaft in Gensungen in der Außenseiterrolle sieht.

Aber keineswegs chancenlos. Der MSG-Coach, der nur auf David Karrer (Bänderriss) verzichten muss, setzt vor allem auf Rechtsaußen Tobias Raab sowie die Rückraumspieler Lukas Neeb, Philipp Klimmer und Michael Malik, der in der Winterpause vom Drittligisten HSG Hanau zum TuSpo Obernburg gekommen ist.

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