Oberliga

Kann MT II gegen Pohlheim ihren Heimnimbus wahren?

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Im Mittelblock eine Bank: Melsungens Jona Gruber, der es gegen Pohlheim mit einem starken Rückraum zu tun bekommen wird. 

Weiterhin ohne den verletzten Max Pregler steht die Bundesliga-Reserve der MT Melsungen gegen den Tabellendritten der Handball-Oberliga vor einer schweren Aufgabe.

Ist der Heimnimbus der MT Melsungen II in Gefahr? Seit acht Spielen hat sich der heimische Handball-Oberligist zu Hause keine Blöße mehr gegeben (saisonübergreifend), was Jens Dapper, Trainer des kommenden Gastes HSG Pohlheim (So. 18 Uhr Stadtsporthalle Melsungen) nicht davon abhält, von seinem Team zwei Punkte zu fordern: „Nur so können wir vorne dran bleiben.“

Angesichts von 10:4-Punkte der Mittelhessen - nach der letzten Zittersaison wieder auf Erfolgskurs - ist derlei Selbstvertrauen verständlich. Doch Georgi Sviridenko lässt eine solche Kampfansage kalt. „Wir sind zu Hause stark und das wollen wir erneut unter

Beweis stellen“, erklärt der MT-Coach. Dabei gibt zunächst einmal eine 26:46-Pleite in Dotzheim aufzuarbeiten, womit dieser sich nicht allzu lange aufhält: „Das war ein Einzelfall. Diese Niederlage müssen wir schleunigst abhaken.“

Mehr schmerzt ihn der erneute Ausfall von Max Pregler (Muskelbündelriss in der Wade). Der könnte im kommenden Spiel gegen Vellmar in den Kader zurückkehren, der am Sonntag noch mit Spielern aus der A-Jugend (wahrscheinlich Ole Pregler, Malvin Haeske, David Kuntscher, Julian Fuchs und Jan-Lasse Herbst), zuvor gegen Münster im Einsatz, aufgefüllt wird. Durchaus notwendig, da Vlad-Alexandru Avram weiterhin angeschlagen und Rückkehrer Adam Kiss noch kein Faktor ist.

Pohlheim muss auf vier Spieler verzichten, wobei der Ausfall von Aufbauspieler Max Rühl wohl am meisten schmerzt. Trotzdem ist der HSG-Rückraum bärenstark. Dank der Rückkehrer Christ Grundmann und Daniel Hirz, dank Schleenbecker-Ersatz Jan Linck (vom TV Hüttenberg) und dank Thorben Weinand, frische Verstärkung von der U 23 der HSG Wetzlar, der zum zweiten Mal für die Mittelhessen aufläuft. Bei seinem Einstand gegen die HSG Kleenheim-Langgöns erzielte er drei Treffer.

„Gegen diesen Rückraum müssen wir in der Abwehr frühzeitig aktiv werden“, setzt Georgi Sviridenko auf eine „flexible“ 6:0-Deckung. Wobei er bei der Besetzung des Mittelblocks wieder improvisieren muss. Neben dem gesetzten Jona Gruber könnten im Abwehrzentrum Merlin Kothe, Christian Damm oder Ole Pregler zum Einsatz kommen.

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