Oberliga: 

Lauterbach-Gala beim 29:22 der ESG Gensungen/Felsberg in Obernburg

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Überzeugte mit 19 Paraden: Marc Lauterbach, hier in einem früheren Spiel gegen den TV Hüttenberg. 

Die ESG Gensungen/Felsberg hat in der Handball-Oberliga ihre Erfolgsserie fortgesetzt. Allerdings ist die Mannschaft von Trainer Arnd Kauffeld aufgrund des Dotzheimer Kantersiegs gegen Melsungen trotz des 29:22 (11:11)-Erfolgs beim Tuspo Obernburg auf den zweiten Tabellenplatz zurückgefallen.

Das bemerkenswert torarme Halbzeitergebnis verrät, dass die Stärken beider Mannschaften zunächst in der Abwehr lagen. Vor allem ESG-Torwart Marc Lauterbach hatte einen Sahnetag erwischt, glänzte schon in der ersten Halbzeit mit elf Paraden und feierte schließlich mit 19 Paraden bei nur 17 Gegentoren eine sensationelle Quote.

Im Angriff erwischte die ESG einen Fehlstart, denn der erste Treffer, den Christoph Koch zum 1:3 erzielte, fiel erst in der sechsten Minute. Dagegen hatten anschließend die Gastgeber eine lange Durststrecke, denn zwischen der fünften und zwölften Minute erzielten sie nur einen Treffer.

In dieser ersten Halbzeit hatte die ESG in Christoph Koch ihren überragenden Akteur, denn der Abwehrchef überzeugte nicht nur im Mittelblock, sondern erzielte auch vier seiner insgesamt fünf Treffer in den ersten 30 Minuten. Beim 16:13 durch Ottos Treffer in der 37. Minute ging die ESG erstmals mit drei Treffern in Führung. Noch besser sah es nach Schmidts Tor in der 43. Minute aus, denn nun führte das Kauffeld-Team mit 20:15. Spätestens beim 26:17 in der 55. Minute war die Entscheidung gefallen. Neben Koch drehte auch Maik Gerhold mächtig auf, sodass nicht weniger als zehn Tore über den Kreis fielen.

Kauffeld lobte schließlich Lauterbach und die Abwehr in höchsten Tönen. „In der von uns nicht souverän gespielten ersten Halbzeit hat uns Lauti im Spiel gehalten“, stellte der ESG-Trainer fest, der zudem von der Art und Weise begeistert war, mit der seine Abwehr zu Werke ging. „Es war mehr ein Abwehrspiel als ein Abwehrkampf“, freute sich Kauffeld, der neben Koch auch Franco Rossel – vor allem für seine Auftritte im Mittelblock – ein Sonderlob zukommen ließ. Einen starken Eindruck hinterließ zudem Linksaußen Max Lippold. 

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