Oberliga

MT II hilft gegen Kleenheim nur ein Sieg

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Hoffnungsträger: Fabian Meyfarth kehrt gegen Kleenheim wahrscheinlich ins MT-Tor zurück. 

Melsungen - Unterschiedlicher könnte die Ausgangsposition kaum sein. Für die einen, die MT Melsungen II, steht die Zukunft noch in den Sternen, für die anderen, die HSG Kleenheim/Langgöns, hat sie bereits begonnen.

Während also die Bundesliga-Reserve im Abstiegskampf der Handball-Oberliga gegen die Mittelhessen (So. 17 Uhr Stadtsporthalle) unbedingt punkten muss, kann der Tabellendritte ohne Druck und bereits mit Blick auf die kommende Saison in die Partie gehen.

„Kein Zweifel, uns hilft nur ein Sieg“, weiß Trainer Georgi Sviridenko um die angespannte Lage, selbst wenn sie sich durch die guten Leistungen der letzten Spiele etwas entspannt hat. Die direkten Abstiegsplätze haben die Bartenwetzer verlassen, doch erwischen kann es sie auch noch als Viertletzter. Etwa wenn der Oberliga-Meister den Aufstieg in die 3. Liga in den Relegationsspielen verpasst. Also gilt es „mindestens noch einen Platz gut zu machen“ (Sviridenko).

Derlei Rechenspiele sind dem Gast fremd. Der hat den personellen Schnitt vor der Saison, als vier Leistungsträger die HSG verließen, unter dem neuen Coach Matthias Wendtland gemeistert - und bereitet sich bereits auf den Rücktritt weiterer Routiniers vor. Julian Reusch, Dennis Köhler und Micha Wiener nämlich, für die Max Leger, Jonas Friedrich und Alexander Fraatz in die Bresche springen sollen. Und schon entsprechende Einsatzzeiten bekommen.

Melsunger Heimstärke

Als Lebensversicherung der Mannschaft tritt indes weiterhin die beste Flügelzange der Liga auf. Fabian Höpfer (Linksaußen) und David Straßheim (Rechtsaußen) - bärenstark sowohl im „eins gegen eins“ wie auch in der ersten und zweiten Welle - haben zusammen 318 der 575 Kleenheimer Tore erzielt. Sie zu stoppen, dürfte vorentscheidend sein.

Aber gerade die Melsunger 6:0-Deckung entpuppte sich zuletzt als echtes Bollwerk, wobei der Melsunger Coach wahrscheinlich auf Torwart Fabian Meyfarth sowie auf die A-Jugendlichen und damit auch auf Nikita Pliuto und Jona Gruber zurück greifen kann, die im Derby einen exzellenten Mittelblock stellten. Mut macht zudem die zurück gewonnene Heimstärke. Schließlich haben Pregler, Kothe und Co. die letzten fünf Spiele vor heimischen Publikum gewonnen.

Und trotz aller Fragezeichen hat auch schon die MT-Zukunft begonnen. Magnus Rulff kommt aus Baunatal zurück, Jona Gruber, Glenn Eggert und Thomas Piroch werden in ihrem ersten Seniorenjahr den Bartenwetzern treu bleiben. Am liebsten natürlich in der Oberliga.  

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