Oberliga

MT Melsungen II mit Max und Ole Pregler gegen Babenhausen

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Gemeinsam für die MT II gegen Babenhausen auf Torejagd: Max (l.) und Ole Pregler.

Am Sonntag könnte es so weit sein. Am zweiten Spieltag der Oberliga, an dem die MT Melsungen II Babenhausen zu Gast hat (18 Uhr). Ein Novum, zumindest in der Familiengeschichte der Preglers, wenn zum ersten Mal in einer Meisterschaftsspiel die Brüder Max und Ole gemeinsam auf dem Feld stehen.

Der große Bruder Max (25 Jahre), in der Vorbereitung aufgrund der angespannten Personalsituation vom Aufbauspieler zum Kreisläufer umfunktioniert. Und der kleine Bruder (17), der Rückraumstratege, neben Jan-Lasse Herbst und Marvin Haeske die ersehnte Verstärkung aus der an diesem Wochenende spielfreien A-Jugend. Eine Achse, die, so MT-Trainer Sviridenko, in den Testspielen „schon ganz gut funktionierte“. Und nun zum ersten Saisonsieg beitragen soll.

Eine Art doppelte Wiedergutmachung. Für den missratenen Auftakt beim Aufsteiger Breckenheim/Wallau/Massenheim (22:23) („Da fehlte bei uns die Feinabstimmung“) und für die Heimniederlage der letzten Saison, die die Mannschaft, die erst auf der Zielgeraden den Klassenerhalt schaffte, von Anfang an zurückwarf. „Das wollen wir diesmal auf jeden Fall vermeiden“, erklärt Georgi Sviridenko. Der allerdings weiterhin auf Magnus Rulff, Nino Jedinak und Adam Kiss verzichten muss. Jona Gruber, Eugen Gisbrecht und Vlad Avram sind angeschlagen, können aber wohl spielen.

Auch deshalb sind die Rollen für Babenhausens Trainer Panagiotis klar gegen eine „breit aufgestellte Melsunger Mannschaft“ klar verteilt: „Wir reisen als klarer Außenseiter an.“ Was mindestens genauso viel mit dem eigenen Umbruch zu tun hat. Mit Simon Brand und Lucas Eisenhut (beide zum Drittligisten Groß Bieberau) haben zwei Leistungsträger den Verein verlassen. Ihre potenziellen Nachfolger sind: Lukas Baum (vom Bezirksoberligisten Dietzenbach) und Martin Habenicht (von der Drittliga-Reserve des TV Gelnhausen). Dritter Neuzugang ist Jusys Dziugas (von Groß Bieberau), einer von drei Kreisläufern, so dass die Südhessen im Positionsangriff auch schon mal auf eine 4:2-Variante setzen. Ansonsten wollen sie per erster und zweiter Welle Kapital aus ihrer schon recht gefestigten 6:0-Abwehr schlagen, was zum Saisonauftakt gegen Kleenheim (25:26) nur phasenweise gelang.

„Neu“ ist auch der Trainer: Nastos Panagiotis ersetzt den erfolgreichen Oliver Schulz, den sich Drittligist HSG Hanau geangelt hat. Der 35-jährige Grieche, als Spieler elf Jahre beim TV Groß-Umstadt sowie fünf bei der TSG Offenbach/Bürgel, spricht von einer „spannenden Aufgabe“. Gemeint ist die schwierige „Mission Klassenerhalt“ der Babenhausener. Und als eine von zahlreichen kniffligen Etappen wohl auch das Gastspiel in Melsungen.

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