Oberliga: 

Torhüter der MT Melsungen II beim 33:35 in Langgöns erneut schwach

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Nicht sein Spiel: Glenn-Louis Eggert blieb beim 33:35 der MT II in Langgöns blass.

Fünf Minuten vor Schluss durften die Oberliga-Handballer der MT Melsungen vom ersten Auswärtssieg träumen. Max Pregler hatte gerade den Anschlusstreffer zum 30:31 erzielt. 

Dann aber trafen die Kleenheimer Marc Weller, Björn Spieß und wieder Weller innerhalb von zwei Minuten, und beim 34:30 war die Entscheidung zugunsten der Gastgeber gefallen. Schließlich unterlag die MT II der HSG Kleenheim mit 33:35 (14:16). Vier-Tore-Rückstände hatte es auch schon beim 6:10 (17. Minute), 16:20 (36.), 17:21 (39.) und 18:22 (41.) gegeben. 

Dagegen lag die MT nur vorn, nachdem Adam Kiss nach 30 Sekunden den ersten Treffer der Partie erzielt hatte. Die beste Phase hatte die Mannschaft von Trainer Georgi Sviridenko zwischen der 41. und 55. Minute. Es war die Zeit, in der Vlad Avram, Merlin Kothe (5), Adam Kiss (2/2), Max Pregler (3) und Christian Damm aus einem 18:22 das zwischenzeitliche 30:31 machten. Dann kamen die bereits erwähnten schlimmen zwei Minuten.

Dass mit Jona Gruber (Adduktorenzerrung), Malvin Haeske (private Gründe), Ole Pregler und David Kuntscher (beide Lehrgang der U-19-Nationalmannschaft) vier wichtige Spieler fehlten, erklärt die erneute Auswärtsniederlage nur unzureichend. „Wieder haben wir den Gegner mit zu vielen technischen Fehlern zu Gegenstößen eingeladen, die dann meistens zu Toren führten“, bemängelte Sviridenko.

Zudem war der MT-Trainer mit seinen Torhütern unzufrieden. Glenn-Louis Eggert und Daniel Kocsis kommen einfach nicht in die Form, die nötig wäre, um ein wertvoller Rückhalt ihrer Mannschaft zu sein. Dass machte sich auch bei den neun Treffern bemerkbar, die Kleenheims Rechtsaußen Marc Weller erzielte. Immer wieder düpierte der Rechtshänder die linke Melsunger Abwehrseite samt der Torhüter. Sviridenko sammelte aber auch positive Erkenntnisse.

„Trotz vieler Rückschläge haben wir nie aufgegeben“, sagte der MT-Trainer, der vor allem von den Auftritten seiner beiden Top-Torschützen begeistert war. Max Pregler und Merlin Kothe waren je achtmal erfolgreich.

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