Oberliga

Trotz Abstieg: Kliesch bleibt Trainer des SV Germania Fritzlar II

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Gunnar Kliesch

Nieder Roden - Mit der 25:44 (14:24)-Pleite bei der HSG Rodgau Nieder Roden wurde der Oberliga-Abstieg des SVG Fritzlar II besiegelt. Weiter mit Trainer Kliesch peilen die Domstädterinnen den Wiederaufstieg an.

Im Moment der Niederlage richtete Gunnar Kliesch, Trainer der Handballerinnen des SV Germania Fritzlar II, den Blick schon wieder nach vorne. „Das heißt: Vollangriff in der Landesliga. Mit dieser Mannschaft müssen wir um die Meisterschaft mitspielen“, sagte der 48-Jährige nach der 25:44 (14:24)-Pleite bei der HSG Rodgau Nieder Roden, die den Oberliga-Abstieg der Domstädterinnen besiegelte.„Wir konnten die Verletzungen unserer Leistungsträgerinnen nicht kompensieren“, begründete der SVG-Coach das verpasste Saisonziel. Ziel bleibt es, ein Juniorteam für die Drittliga-Mannschaft aufzubauen. Und deshalb bleibt auch Kliesch der Germania erhalten.

Ebenso wie der Großteil der Mannschaft. Den Abgang von Torhüterin Luisa Fischmann wird Katja Zeller (reaktiviert) kompensieren. Verzichten muss das Team auf Maxie Hauschild (Pause), Johanna Fischer (Schwangerschaft), Nadine Frank (Karriereende) und Jana Hoppe, die nach überstandenem Kreuzbandriss in die erste Mannschaft aufrückt.

Dennoch bringt die Drittliga-Reserve viel Potenzial mit. Einen Eindruck davon bekam auch Spitzenreiter Rodgau Nieder Roden. Da drehte die 19-Jährige Hannah Grothnes im Rückraum richtig auf und erzielte acht blitzsaubere Treffer. Allerdings waren nicht alle Domstädterinnen im Abschluss derart effektiv. Bis zum 11:14 (17.) durch Meike Naumann blieb die Germania in Schlagdistanz, dann zogen die Gastgeberinnen auf 20:13 (25.) davon. Beim 24:14 zur Pause war die Partie bereits entschieden. „Wir sind ein sehr hohes Tempo gegangen, haben aber ein schlechtes Rückzugsverhalten gezeigt“, bemängelte Kliesch. Ebenso wie leichtfertig vergebene Chancen: „So haben wir Nieder Roden zum Gegenstoß eingeladen.“

Das Torhütergespann Suchy/Fischmann war dabei weitgehend auf sich allein gestellt. Auch nach Wiederanpfiff. Über 35:19 (43.) und 41:23 (55.) machten die Südhessinnen so alles klar. Und haben nun den Aufstieg selbst in der Hand.

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