Revanche für 32:34 geplant

TSV Eintracht Böddiger mit Lena König ins Derby nach Hoof

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Da ist die Freude groß: Kreisläuferin Lena König steht für Böddiger vor ihrem Oberliga-Debüt in Hoof.  

In der Handball-Oberliga zieht der TSV Eintracht Böddinger ins Nordhessen-Derby. Hierbei geht es für beide Seiten um wichtige Punkte.

Die Leistungskurve der Edertalerinnen zeigt steil nach oben. Nach einem durchwachsenen Saisonstart ist das Team aus dem Weinanbaugebiet seit vier Spielen ungeschlagen, feierte etwa einen 34:27-Coup gegen Spitzenreiter TSG Oberursel. 

„Wir sind nach dem schwachen Beginn in ein Loch gefallen und haben nicht befreit aufgespielt“, sagt TSV-Trainerin Lena Hildebrandt. Zuletzt aber überzeugten die Bö-Babes durch eine geschlossene Mannschaftsleistung.

Reinbold kommt am Kreis in Fahrt 

Die Verantwortung gerade in der Offensive liegt nicht mehr nur allein bei Spielmacherin Vilte Duknauskaite und der Halblinken Anne Kühlborn. Dazu kommt die reaktivierte Juliane Reinbold am Kreis in Fahrt. 

Steigerungsbedarf besteht hingegen in der Defensive, wo sich die Felsbergerinnen im Rückzugsverhalten äußerst anfällig präsentierten und ausgekontert worden. So auch bei der bitteren 32:34-Auftaktniederlage gegen die HSG.

Verstärkung für die 6:0-Abwehrformation der Bö-Babes verspricht die Premiere von Lena König. Die Neue von der HSG Körle/Guxhagen fehlte bislang nach einem Handbruch. Nun soll die Kreisläuferin die Defensive auf den Halbpositionen verstärken.

Hoof hat Probleme in der Deckung

Die Gastgeberinnen, die vom Ex-Melsunger Zweitliga-Spieler Chris Ludwig trainiert werden, haben bereits fünf Punkte Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz. Probleme hat die HSG vor allem in der Defensive. Im Schnitt kassiert das Team 31 Gegentore. 

Und dies, obwohl mit „Gosia“ Rodziewicz, die u. a. mit der SG 09 Kirchhof in der Bundesliga spielte, eine der besten Torfrauen der Liga den Kasten der Ludwig-Sieben hütet.

Offensiv lebt der Aufsteiger vor allem von den scharfen Gegenstoßpässen der Polin auf die schnellen Außen Larissa Lubach und Hanna von Dalwig. Vergleichsweise ungefährlich ist dagegen der Rückraum um die Ex-Fritzlarerin Nele Bittdorf. Auch die frühere Bad Wildungerin Vanessa Kohler sorgt zu selten für Torgefahr. 

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