Oberliga

Unwiderstehlicher Schlussspurt beschert Gensungen/Felsberg 30:28-Erfolg in Münster

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Vince Schmidt

Beim 30:28 bei der TSG Münster feierte Handball-Oberligist bereis seinen dritten Auswärtssieg der laufenden Saison.

Was für ein Schlussspurt! Als der TSG Münster mit drei Toren in Folge zum 27:26 (57:21) die scheinbar vorentscheidende Wende gelang, drohte der ESG Gensungen/Felsberg die zweite Saisonniederlage. Doch der heimische Handball-Oberligist kam trotz Unterzahl noch mal zurück. Mit Macht und unwiderstehlich. Dergestalt, dass Jan Hendrik Otto, Maik Gerhold, Benedikt Hütt und Heinrich Wachs die Gäste noch zum 30:28 (10:10)-Erfolg warfen.

„Fantastisch“, fand das ESG-Trainer Arnd Kauffeld, der mit seiner taktischen Maßnahme, Spielmacher Tim Kunz kurz zu decken, erheblichen Anteil an der Wende der Wende hatte. Denn derart führungslos leisteten sich die bis dahin äußerst gefährlichen Rückraumspieler Jonas Höllebrand und Bastian Schwarz einige Abspielfehler, die die Gensunger konsequent in Tempogegenstoßtore ummünzten.

Kauffelds Begeisterung war auch aufgrund der zähen Vorgeschichte dieses hart erkämpften Sieges verständlich. Denn: Seine Mannschaft hatte zunächst überhaupt nicht ins Spiel gefunden. Die 6:0-Abwehr arbeitete verbissen, zwang Münster häufig ins Zeitspiel, konnte aber dann den letzten, meist erfolgreichen Wurf des Gegners nicht verhindern.

Auch der ESG-Angriff hatte Startschwierigkeiten, Jan Hendrik Otto vergab nach fünf Minuten sogar einen Siebenmeter. Die Folge: Ein 4:8-Rückstand (17.), von dem sich die Gensunger aber nicht verdrießen ließen. Stattdessen steigerte sich die 6:0-Deckung vor einem starken Marc Lauterbach und in der Offensive spielten die Edertaler ihre Zweikampfstärke aus. Besonders Vince Schmidt hielt seine Mannschaft im Spiel und sorgte für den 10:10-Ausgleich zur Pause.

Danach war das Spiel ausgeglichen, ja verbissen, wozu auch die hektische Atmosphäre in der Halle beitrug. Der eingewechselte Max Bieber konnte sich mit einigen feinen Anspielen auf Kreisläufer Koch und Rechtsaußen auszeichnen. Und blieb damit genauso cool wie seine Nebenleute, die insgesamt sechs Zeitstrafen in der zweiten Halbzeit wegsteckten. Und schließlich mit dem dritten Auswärtssieg sowie der Tabellenführung belohnt wurden.

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