Bezirksoberliga:

Ost-/Mosheim bittet Gensungen/Felsberg II zum Hit: Remus sinnt auf Revanche

Es geht wieder zur Sache: Die Ostheimer Bastian Schott (l.) und Stefan Stöcker bearbeiten hier im Hinspiel Gensungens Tim Schanze. Am Samstag steht das Rückspiel in Ostheim an.
+
Es geht wieder zur Sache: Die Ostheimer Bastian Schott (l.) und Stefan Stöcker bearbeiten hier im Hinspiel Gensungens Tim Schanze. Am Samstag steht das Rückspiel in Ostheim an.

Jetzt gilt‘s: Zum Top-Spiel in der Handball-Bezirksoberliga der Männer empfängt der Tabellenzweite TSV Ost-/Mosheim den Klassenprimus ESG Gensungen/Felsberg II (Sa. 19.30 Uhr, Hochlandhalle Ostheim, 100 Zuschauer erlaubt, 2 G).

Ostheim – Spannender geht es kaum, wenn ein Derby-Klassiker zugleich auch Spitzenspiel ist. Die Gastgeber fuhren zuletzt vier Siege in Folge ein und sitzen der verlustpunktfreien ESG II im Nacken. Es geht bei beiden Teams also nicht nur ums Prestige, sondern um wertvolle Punkte für die angepeilte Aufstiegsrunde.

Der TSV konnte sich beim 33:25 in Bad Sooden-Allendorf für das Derby warm laufen und brennt auf Wiedergutmachung für die bisher einzige Saisonniederlage. Die fiel nach einem kollektiven Zusammenbruch in der zweiten Halbzeit mit 14:26 in Gensungen happig aus. TSV-Coach Amine Remus verspricht: „Das wird sich in der Hochlandhalle so nicht wiederholen und wir werden bis zum Schluss dagegenhalten.“

OMO nach Trainerwechsel stabiler

In der Tat hat sich einiges getan, seit Remus die sportliche Verantwortung übernommen hat. Die Mannschaft hat sich spielerisch entwickelt, wirkt mental gefestigt und gerade die jungen Spieler tanken von Woche zu Woche mehr Selbstvertrauen. Dennoch sieht der Trainer die Favoritenrolle bei der ESG. Auch weil mit Jonas Metz ein Schlüsselspieler auf der linken Rückraumposition aufgrund einer Sprunggelenkverletzung wohl ausfallen wird.

Kollege Philipp Kamm hat bis auf den langzeitverletzten Marcel Schanze den kompletten Kader zur Verfügung und fährt mit dem festen Willen ins benachbarte Hochland, den Platz an der Sonne zu verteidigen. Bei allem Respekt vor dem Gegner baut die ESG dabei auf die eigenen Stärken. Die liegen im variablen und gut eingespielten Deckungsverbund sowie im schnellen Umschaltspiel, aus dem sich die Möglichkeiten für die leichten Tore ergeben.

ESG II hat Qualität auf der Bank

Im Positionsangriff verfügen die Gäste über Spieler wie Tim Schanze und Daniel Grothnes, die erfolgreich in die Nahtstellen der gegnerischen Abwehr stoßen. Nicht zuletzt hat Trainer Kamm viel Qualität auf der Bank und kann bei Bedarf neue Impulse setzen. (Max Alter)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.