Fahrradtrial: Vorletzter Lauf der Norddeutschen Meisterschaft Samstag in Melsungen

Otte hat den Titel schon sicher

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Starke Körperbeherrschung: Justin Otte vom ASC Melsungen, der den Titel als Norddeutscher Meister schon sicher hat. 

Melsungen. Wenn Wurzeln und Baumstämme zu Hindernissen für Mountainbiker werden, wenn es schwierige Parcours für Laufräder und waghalsige Sprünge zu sehen gibt - dann sind die Fahrradtrialer wieder in Melsungen aktiv.

Am Samstag und Sonntag ist der heimische ASC Ausrichter des 9. und damit vorletzten Laufs zur Norddeutschen Meisterschaft.

Samstags sind ab 11 Uhr die Lizenzinhaber im Lindenwäldchen aktiv. In insgesamt sechs Klassen – von den sogenannten Smileys bis zur Elite – starten rund 50 Teilnehmer. Sie kommen vorwiegend aus Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Hessen.

Einer von ihnen ist der 17-jährige Justin Otte, dem bereits vor dem Lauf in der Klasse der Junioren der Meistertitel nicht mehr zu nehmen ist. Otte geht für den heimischen ASC an den Start und das bereits seit neun Jahren. Auch seine beiden Brüder Robin und Nick (15) sind am Start. „Wir sind eine Trialfamilie“, sagt Vater Marko. Er gehört zu den Hauptorganisatoren der Veranstaltung in Melsungen.

Bereits eine Woche vor dem eigentlichen Wettkampf sind er und seine Mitstreiter im Lindenwäldchen aktiv. Sie säubern die Anlage, schneiden Hecken zurück und stecken die einzelnen Sektionen ab. „Wir haben hier das große Glück, dass wir nur natürliche Hindernisse haben.“ Sprich: Bäume, Wurzeln, Baumstämme und Felsen, die die Fahrer überwinden müssen.

Zwei Minuten haben sie Zeit, um eine Sektion, also eine Wertungsprüfung, zu überwinden. Die Schwierigkeit steigt je nach Klasse. Der ASC Melsungen hat 15 Teilnehmer am Start. In diesem Jahr stellen die Gastgeber allerdings niemanden in der höchsten Klasse, der Elite.

Chance für Neulinge

„Wer Lust hat, einmal in die Sportart reinzuschnuppern, hat dazu sonntags Gelegenheit“, erklärt Otte. Um 11 Uhr beginnt der Hessencup-Lauf. Hieran kann jeder teilnehmen, der über ein eigenes Mountainbike verfügt. 70 Teilnehmer werden erwartet. Auch Zuschauer, die an beiden Tagen kostenlosen Eintritt haben, können sich spontan dazu entscheiden.

„Der Hessencup wurde dazu ins Leben gerufen, Neulingen Lust aufs Fahrradtrial zu machen“, beschreibt der leidenschaftliche Mountainbiker. Ihn selbst hat die Faszination vor allem deswegen ergriffen, „weil wir wie eine große Familie sind“. „Teilweise stehen die Sportler zusammen vor einem Hindernis und geben sich gegenseitig Tipps, wie es am besten zu überwinden ist.“ (zst)

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