Oberliga: Besse siegt in Maberzell und punktet im Derby

Passabler Abschied

Makellose Einzelbilanz: Besses Peter Beck. Foto: Kasiewicz

Fulda. Der TSV Besse kann es doch noch. Mit einem 8:8-Derby-Teilerfolg bei der SVH Kassel und einem 9:6-Sieg beim TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell II blieb der Absteiger am letzten Spieltag der Tischtennis-Oberliga unbezwungen.

In Fulda setzten sich die Edermünder durch, obwohl die Bundesliga-Reserve ihr überragendes Spitzenpaarkreuz Qing Yu Meng und Richard Feber zur Verfügung hatte. Weder für Petr Wasik (jeweils 1:3) noch für Mateusz Kaszuba (jeweils 0:3) war ein Einzelgewinn drin. Zudem punktete Spielertrainer Meng mit Fischer im Doppel mit 3:0 gegen Bierwirth/Kaszuba.

Doch das machten die TSV-Duos Wasik/Pfaff (3:0 gegen Feber/Nawrath) und Beck/Mottl (3:0 gegen Hodes/Schad) wett. Und ab Brett drei gab der Tabellenvorletzte nur noch ein Bierwirth-Einzel (2:3) gegen Routinier Peter Nawrath ab. Gegen Ernst Fischer drehte Florian Bierwirth dann jedoch mit 3:2 (11:7) den Spieß um. Zuvor hatte schon Sebastian Pfaff (3:0 gegen Nawrath) sein Team mit dem 3:1-Coup gegen Fischer in die Erfolgsspur gebracht. Im unteren Paarkreuz ließen Peter Beck und der nur im Einzel eingesetzte Stas Blumhardt mit vier glatten Drei-Satz-Siegen gegen die Maberzeller Ersatzspieler Johannes Hodes und Marius Schatz nichts anbrennen.

Im Nordhessen-Derby erwischten der TSV gegen die ohne Weber und Röhr antretenden Harleshäuser mit drei 3:0-Doppelgewinnen einen Auftakt nach Maß. Wasik/Pfaff gewannen gegen Gallina/Hilgenberg, Kaszuba/Bierwirth trumpften gegen Urbanek/Koch auf und Beck/Mottl setzten sich gegen Jeschik/Sorger durch. Was die Gastgeber „vorn“ mit optimaler Ausbeute postwendend konterten. Hier bekamen Petr Wasik (2:3 gegen David Gallina, 1:3 gegen Jan Urbanek) und der erneut für Baron nach vorn aufrückende Mateusz Kaszuba (0:3 gegen Urbanek, 1:3 gegen Gallina) keinen Stich.

Im zweiten Paarkreuz blieb der Gast auf Augenhöhe. Zwar unterlagen Sebastian Pfaff (2:3) und Florian Bierwirth (1:3) jeweils gegen Niklas Hilgenberg, konnten sich dafür aber gegen Julian Koch durchsetzen. Die Hoffnung auf alle vier Einzel im unteren Paarkreuz machte im Nachrückerduell Björn Sorger beim 3:0 gegen Petr Mottl zunichte, der aber mit 3:2 gegen Jörg Jeschik punkten konnte. Da Peter Beck mit zwei 3:1-Siegen gegen Jeschik und Sorger seiner Favoritenrolle gerecht wurde, gingen die Besser mit einer 8:7-Führung ins Schlussdoppel, das Kaszuba/Bierwirth in drei Sätzen gegen Gallina/Hilgenberg verloren. „So richtig freuen können wir uns über die Punktgewinne nicht, aber wir haben uns ordentlich verabschiedet“, zog Kapitän Sebastian Pfaff den Schlussstrich unter das Kapitel Oberliga.

Von Reinhold Döring

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