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Peter Kopecky drei Mal zu Null

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Von: Ralf Ohm

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Mit Eclips im S*-Springen am schnellsten und ohne Fehler unterwegs: Peter Kopecky vom Gastgeber RFV Borken.
Mit Eclips im S*-Springen am schnellsten und ohne Fehler unterwegs: Peter Kopecky vom Gastgeber RFV Borken. © Richard Kasiewicz

Lokalmatador Peter Kopecky setzte beim Reitturnier des RFV Borken die Akzente.

Trockenerfurth - Das erste Mal ist häufig ein, weil lang ersehntes, spezielles Mal. So auch für Peter Kopecky. „Ich bin einfach nur glücklich“, kommentierte der Reiter des RFV Borken seinen ersten Sieg bei einer S*-Springprüfung seitdem der 27-jährige Slowake vor einem Jahr nach Deutschland gekommen war und sich den Pferden von Frank Plock, Gastgeber und Organisator des vierten Reitturniers des RFV Borken, angenommen hatte.

Dabei schaffte Kopecky die 12 Hindernisse (bis zu einer Höhe von 1,40m) mit zwei Kombinationen mit all seinen drei Pferden ohne Abwurf. Mit Cedric Diggory legte er einen Sicherheitsritt hin und wurde schließlich Fünfter, mit Charlotta gab er richtig Gas (3.) und mit Eclips übernahm er als vorletzter Reiter die Führung vor Hannah Heinle (RFV Hünfeld). Um den Sieg zittern musste der Lokalmatador trotzdem noch. Der letzte Teilnehmer, Linus Georg Weber (RSC Dagobertshausen) auf Hubertushof’s Cassandra, war lange Zeit in neuer Bestzeit unterwegs, kassierte aber am letzten Hindernis einen Abwurf und wurde Sechster.

Tags darauf war Peter Kopecky mit seinem dritten und fünften Platz beim S*-Punktespringen nicht ganz zufrieden. Als letzter Starter auf Eclips unterwegs scheute der Borkener das große Risiko und hatte letztlich 1,32 Sekunden Rückstand auf Sieger Dirk Klaproth (RG Kreiensen-Rittierode) auf Night Fire, der alle elf Sprünge in vollem Tempo nahm und auch auf dem Weg zum Joker (1,60m) einen Galoppsprung sparte. Elf der 36 Starter blieben zu Null und mit der höchsten Punktzahl (65), so dass die Zeit entscheiden musste.

Beim vierten Turnier in diesem Jahr in der Reithalle in Trockenerfurth war die Teilnehmerzahl nochmals (auf über 300) gestiegen. Aufgrund der großen Nachfrage mussten die Felder für die 12 Prüfungen begrenzt werden. Im Oktober will Frank Plock noch einen drauf setzen: Geplant ist ein internationales Turnier mit S***-Prüfungen.

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