Oberliga: TSV Besse braucht Sieg in Kriftel

Pfaff: „Es muss eine Überraschung her“

Steht in der Pflicht: Besses Routinier Peter Beck. Foto: Kasiewicz

Edermünde. Es ist fünf vor zwölf. Für Tischtennis-Oberligist TSV Besse hat sich die Lage im Abstiegskampf vor dem ersten Rückrunden-Auswärtsauftritt beim TuS Kriftel (Sa. 16 Uhr) drastisch verschlechtert. Nach dem 5:9-Debakel gegen Schlusslicht Nieder-Roden fehlen dem Drittletzten vier Punkte zum rettenden Ufer, an dem derzeit die Südhessen warten.

„Da muss uns jetzt schon mal ein Überraschungssieg gelingen, anders sind die direkten Konkurrenten nicht mehr einzuholen“, sieht TSV-Teamchef Manfred Pfaff die Felle davonschwimmen. Ein indirekter Vergleich mit den Gastgebern macht wenig Hoffnung, denn Kriftel kreuzte am vergangenen Wochenende ebenfalls mit Nieder-Roden die Schläger und gewann mit 9:4. Im Hinspiel allerdings erkämpften die Besser ein 8:8 gegen das Team aus dem Main-Taunus-Kreis und machten dabei sogar einen 2:6-Rückstand wett.

Das TuS-Sextett wird von Björn Fröhlich-Wagenbach und Martin Schlicht angeführt. Beide stehen mit 3:7-Bilanz deutlich negativ, was Chancen für Michal Baron und Petr Wasik eröffnet. Nachwuchstalent Makoto Nogami, gegen den Florian Bierwirth beim Revanche-Versuch und Mateusz Kaszuba einen schweren Stand haben dürften, hat Christian Schneider (jetzt 6:1-Siege im unteren Paarkreuz) aus der „Mitte“ verdrängt. Beim TSV gehen nur Sebastian Pfaff (3:1) und Peter Beck (2:1 )im unteren Paarkreuz mit positivem Einzelbilanzen ins Spiel.

Achillesferse ist derzeit, neben der eklatanten Doppelschwäche, die Effektivität in den fünften Sätzen. „Wir sind meist auf Augenhöhe, schaffen es dann aber zu selten durchzuziehen und einen knappen Vorsprung ins Ziel zu bringen“, analysiert Manfred Pfaff. Was statistisch zu belegen ist: gegen Nieder-Roden gingen sieben von neun Entscheidungssätzen verloren, sechs davon mit 9:11 oder 13:15. Gegen Kriftel wird auf Besserung gehofft.

Von Reinhold Döring

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