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Pfaff rettet Besse Punkt

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Nervenstark: Sebastian Pfaff rettet dem TSV Besse einen wichtigen Punkt gegen Fulda-Maberzell II.
Nervenstark: Sebastian Pfaff rettet dem TSV Besse einen wichtigen Punkt gegen Fulda-Maberzell II. © Richard Kasiewicz

Ein Teilerfolg, der weiterhilft. Denn mit dem 5:5 gegen die Bundesliga-Reserve des TTC Rhönsprudel Fulda-Maberzell bleibt der TSV Besse auf Augenhöhe mit den Osthessen und hält den Vorletzten TuS Kriftel im Kampf um den Klassenerhalt auf Distanz.

Besse - Dass die Domstädter als Tabellennachbar in der Bilsteinhalle punkten wollten, verdeutlichte der Einsatz vom früheren Erstliga-Akteur Qing Yu Meng. „Mit seinen Aufschlägen und blitzschnellen Rückschlägen macht er mächtig Druck“, bekannte Sebastian Pfaff. Und war heilfroh, dass er dennoch im Doppel an der Seite von Pavolka mit 3:2 (11:8 im Entscheidungssatz) den Chinesen nebst Partner Echaveguren bezwingen konnte. Auch am Nachbartisch hatte das TSV-Duo Kaczmarek/Wandachowicz gegen ihre polnischen Landsleute Rakowski/Wlitzlo mit 3:1-Sätzen die Nase vorn. Somit ein optimaler 2:0-Auftakt.

Der auch bitter nötig war, denn in den Einzel-Duellen zeigte Qing Yu Meng seine Extraklasse: weder Krzystof Kaczmarek (7:11, 5:11, 8:11) noch Michal Pavolka (6:11, 4:11, 5:11) kamen bei ihren 0:3-Niederlagen in die Nähe eines Satzgewinnes. Zudem offenbarte Besses Nummer eins auch bei seiner Drei-Satz-Schlappe gegen Tomasz Rakowski Trainingsrückstand. „Wir haben Michal schon deutlich stärker gesehen, aber wegen seiner Knieverletzung konnte er sich nicht wie gewohnt vorbereiten“, relativierte Kapitän Pfaff die Niederlagen des Slowaken. So stand im vorderen Paarkreuz lediglich der Erfolg von Kaczmarek mit 3:1 (9:11, 11:5, 11:6, 11:9) gegen Rakowski auf der Habenseite.

Und das zweite Paarkreuz unter Druck. Umso mehr, als Sebastian Pfaff sein erstes Einzel gegen Manuel Echaveguren mit 2:3 (10:12) unglücklich verlor. Auch Jacek Wandachowicz (1:3) musste gegen den jungen Chilenen mit 11:13 im vierten Satz passen. Hatte aber zuvor mit 3:0 (11:8, 11:9, 14:12) gegen Jakub Wlizlo zum zwischenzeitlichen 3:3-Ausgleich im Spiel gehalten.

So war es Sebastian Pfaffs Mission, im abschließenden Einzel das Remis zu retten. Was dem TSV-Kapitän mit 3:1 (11:4, 8:11, 13:11, 11:4) gegen Wlizlo eindrucksvoll gelang. Womit sein Team nun sechs Punkte vor Kriftel liegt, das aber noch drei Nachholspiele zu absolvieren hat.(von Reinhold Döring)

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