Radsport: Bilanz des Regio Teams der MT leicht getrübt – glänzende Perspektiven

Philipp Sohn ragt heraus

Die beiden Top-Fahrer des Regio Teams SF in der vergangenen Saison: Philipp Sohn (links) und Leonard Mayrhofer (rechts), hier beim Rennen in Borsum. Foto: nh

Melsungen. Nein, trotz einiger Spitzenplatzierungen konnte das Regio Teams SF in seiner zweiten Saison für die Melsunger Turngemeinde nicht alle Hoffnungen erfüllen. Trotzdem zogen der Sportliche Leiter Dieter Vaupel und seine Fahrer eine positive Jahresbilanz.

Die konnten bei 110 Rennteilnahmen 40 Platzierungen vorweisen. Am konstantesten zeigte sich Philipp Sohn, der nicht nur bei den Elite A-Klasse-Rennen in Borsum, Gießen, Hannover und Paderborn unter die ersten drei sprintete, sondern auch zweifacher Bezirksmeister (Straße und Berg) wurde und bei den Hessenmeisterschaften auf dem dritten Rang (Berg) und vier Platz (Einzelzeitfahren) landete.

Nachwuchsmann Leonard Mayerhofer gelang gleich in seiner ersten Saison im Regio-Trikot durch seinen Sieg im Elite-A/B-Rennen um den „Bürgerpreis der Stadt Gehrden“ der Aufstieg in die A-Klasse, die höchste Klasse im Amateurradsport. Bei seiner Premiere auf einer Mehretappenfahrt, dem Granprix du Jumelage in Vire/ Frankreich, erreichte der 23jährige einen tollen zweiten Platz auf der letzten Etappe und musste sich am Ende dem Gesamtsieger der Rundfahrt nur um vier Sekunden geschlagen geben. Ein Ausrufezeichen setzte er dann noch am Saisonende, als er überraschend Hessischer Meister im Bergzeitfahren wurde.

Auch der ehemalige Junioren-Hessenmeister Kevin Vogel konnte zum Schluss der Saison noch einen Top-Erfolg erringen, als er in Korea mit dem deutschen Team im Straßenfahren die Bronzemedaille bei den Militärweltmeisterschaften gewann. Zuvor hatte er im zweiten Jahr nach seiner Wettkampfpause den Wiederaufstieg in die A-Klasse geschafft und bei den drei Mehretappenfahrten Zollernalbrundfahrt, Tour de Martinique und Grandprix du Jumelage eine starke Figur abgegeben.

Nicht rund lief es dagegen bei Falk Hepprich, Aadyl Khatib und bei Roamn Kuntschik. Teamsprecher Axel Hauschke musste in der abgelaufenen Saison etwas zurück stecken. „Mit Sohn, Mayrhofer, Vogel und Hauschke ist sicher auch in der kommenden Saison wieder zu rechnen“, blickt Vaupel optimistisch nach vorn. In der Hoffnung, dass dann auch wieder Top-Sprinter Kuntschik vorne mitfährt.

Verstärkt und verjüngt

In die kommenden Jahr wird ein personell qualitativ und quantitativ verstärktes Team gehen. Dafür bürgen Heimkehrer Enrico Oglialoro (letzte Saison beim RSC Rheinbach) und Neuzugang Hans Hutschenreuter (bisher KSV Baunatal). Bleibt abzuwarten, wie sich die jungen C-Fahrer Eiko Berlitz, Dennis Zülch und auch Wiedereinsteiger Stefan Arndt sowie die starken Senioren Mirco Holzhauer und Claus Siemon (bisher Zweirad Kassel) schlagen werden.

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