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Premierenball nach Rekord-Aufstieg: TSV Wabern zum Auftakt in Sandershausen

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Von: Sebastian Schmidt

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Feiert sein Verbandsliga-Debüt: Waberns Nummer eins Islam Elgaz.
Feiert sein Verbandsliga-Debüt: Waberns Nummer eins Islam Elgaz. © Pressebilder Hahn

28 Siege, drei Remis, nur eine Niederlage bei 101:21-Toren: Mit einem neuen Gruppenliga-Rekord gelang dem TSV Wabern eindrucksvoll die Rückkehr in die Fußball-Verbandsliga.

Wabern – Seit dem 1. September 2021 (0:4 bei Eintracht Baunatal) haben die Reiherwalder kein Pflichtspiel mehr verloren. Und wollen sich auch am ersten Spieltag im Duell bei der TSG Sandershausen (So. 15 Uhr) beweisen. „Sandershausen bringt eine gewisse Körperlichkeit mit, so dass wir brutal dagegenhalten müssen“, sagt TSV-Spielertrainer Patrick Herpe, der eine intensive Partie erwartet.

Ein Spiel, in dem sich wohl elf Protagonisten des Aufstiegs in der Startelf wiederfinden werden. Mit einer Achse um Torwart Islam Elgaz, den neuen Abwehrchef Luca Wendel, Kapitän Andreas Schluckebier als Abräumer im Zentrum und den beiden Achtern Marius Rohde und Jan Luca Schmeer hinter den Torjägern Herpe und Fabian Korell.

Herdt bietet sich an

Trotz aller Euphorie und allem Selbstvertrauen war Herpe „nicht hundertprozentig“ zufrieden mit der Vorbereitung. Zu viele Urlauber, die optimale Bedingungen verhinderten. Doch es gibt auch Lichtblicke. Adrian Herdt etwa, der noch kein Kandidat für die erste Elf ist, sich allerdings anschickt, den Sprung von der zweiten Mannschaft in die Erste zu packen.

Von den Neuzugängen ist Enes Sezer im Angriff eine Alternative, Almedin Zahovic braucht noch Zeit. Bis auf die Urlauber Johannes Kördel und Jannis Dittmar kann Wabern aus dem Vollen schöpfen. Dabei wird es reihenweise Premieren geben. Denn die meisten TSV-Spieler haben noch keinen Verbandsliga-Einsatz vorzuweisen. Außenverteidiger Jakob Splietorp (bis 2014 SSV Sand), Fabian Korell (2016/17 KSV Hessen Kassel) und Patrick Herpe (Hessen Kassel, KSV Baunatal, 1. FC Schwalmstadt) bilden da die Ausnahme.

Schanze-Team mit neuen Talenten

Demgegenüber befindet sich Sandershausen im Umbruch. Die Niestetaler hatten neun Abgänge verkraften, nachdem sie am letzten Spieltag der vergangenen Spielzeit durch ein 5:2 nach 0:2-Rückstand in Thalau – zum Leidwesen der FSG Gudensberg – den Klassenerhalt feierten. Dafür kamen acht Neue. Darunter aus Gudensberg Lukas Illian, der noch etwas Trainingsrückstand hat. Einen glänzenden Eindruck hinterlässt Rechtsverteidiger Jonas Preilowski, der zusammen mit Stürmer Yannick Billing vom VfL Kassel kam.

Viel Potenzial sieht TSG-Trainer Dennis Schanze zudem bei dem 18-jährigen Mittelfeldspieler Luca Garcia, der beim KSV Hessen Stammkraft in der A-Jugend-Bundesliga war. Trotz des Umbruchs macht Schanze deutlich: „Gegen einen Aufsteiger müssen wir punkten. Wir wollen Wabern zeigen, wie es sich anfühlt, mal wieder ein Spiel zu verlieren.“ Zumal die Gastgeber personell wohl alle Mann an Bord haben. (Sebastian Schmidt)

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