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Protest abgelehnt: MFV muss in der Gruppe 2 ran

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Von: Ralf Ohm

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Matthias Schmelz
Matthias Schmelz © Richard Kasiewicz

Nun ist‘s amtlich: Der FV Melsungen 08 muss in der kommenden Saison statt wie gewohnt in der Gruppe 1 in der Gruppe 2 der Fußball- Gruppenliga antreten, damit diese in zwei 16er Staffeln über die Bühne gehen kann. Ein Protest der Bartenwetzer gegen diese Entscheidung von Klassenleiter Schmelz wurde vom Verbandsspielausschuss abgelehnt.

Melsungen - „Da müssen wir durch“, akzeptiert MFV-Präsident Nils Weigand „zähneknirschend“ die neue Lage, so dass seine Mannschaft am 7. August beim SV Reichensachsen in die neue Runde startet. Doch der Ärger und das „Unverständnis“ bleiben: „Wir gehören zum Schwalm-Eder-Kreis und haben nun überhaupt kein Derby mehr.“ Außerdem würden die anderen in Frage kommenden Vereine aus dem „Randgebiet“ der Gruppe 1 und 2 - Schaumburg, Wolfhagen und Eintracht Baunatal - viel mehr zum Fußballkreis Kassel tendieren.

Natürlich wusste Matthias Schmelz um die Brisanz seiner Entscheidung. Und legte ihr die „Kilometer-Variante“ zugrunde d.h. das Streben nach der kürzesten Fahrstrecke für alle Beteiligten. „Ein neutrales, wertfreies System, an dem ich mich jederzeit messen lassen kann“, wie der Regionalbeauftragte betont.

Für Gerhard Kubitscko, den heimischen Kreisfußballwart ein „durchaus nachvollziehbares Verfahren“ auf der Suche nach dem „kleinsten Übel“, das nichtsdestotrotz für den betroffenen Verein, den MFV, negative Konsequenzen hat. Auch die, dass sich die Bartenwetzer und ihr neuer Trainer Sacha Beetz nun auf einem völlig unbekannten Terrain beweisen müssen.

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