3. Liga: Zum Auftakt in Bestbesetzung nach Lumdatal

Puntschuh und Berk: Die Hannahs drängen sich beim SV Germania Fritzlar auf

Im Anflug: Hannah Berk, hier noch im Hersfelder Trikot, spielte in Fritzlar eine starke Vorbereitung und ist mit der Germania in Lumdatal gefordert.
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Im Anflug: Hannah Berk, hier noch im Hersfelder Trikot, spielte in Fritzlar eine starke Vorbereitung und ist mit der Germania in Lumdatal gefordert.

Der Meister reist zum Neuling: Die Handballerinnen des SV Germania Fritzlar sind zum Start der 3. Liga Mitte bei der HSG Lumdatal (So. 17 Uhr, Lumdatalhalle Londorf) gefordert.

Londorf/Fritzlar – Bei den eingespielten Mittelhessinnen, die sich 2014 aus Ex-Erstligist TV Mainzlar, TSV Nordeck-Winnen, TSV Allendorf/Lumda und TSV Londorf zusammenschlossen. „Ich will nicht tiefstapeln, aber ein Aufsteiger zum Auftakt ist immer schwierig. Wir brennen aufs Spiel“, sagt SVG-Coach Lucky Cojocar, der den großen Umbruch gelassen angeht. „Unser Konzept bleibt bestehen, sodass wir viel wechseln werden und jede Spielerin ihre Einsatzzeit kommt.“

Nach Londorf reist der komplette 13-er Kader. Allerdings geht Cojocar bei der angeschlagenen Xenia Ahrend kein Risiko. Mit der neuen Spielmacherin Maria Kiwa und der neuen Kapitänin Janina Dreyer, die im Mittelblock zudem erste Wahl sind, Alena Breiding und Anamaria Puda stehen somit „nur“ vier fitte Rückraumkräfte zur Verfügung. Helfen können Kreisläuferin Luisa Krüger und Rechtsaußen Hannah Berk, die Gewinnerin der Vorbereitung. „Mit ihrer Sprungkraft, Tempo und Torgefährlichkeit bringt sie sich super ein“, lobte der Coach die 16-Jährige.

Paula Küllmer hat Cojocar-Philosophie bereits verinnerlicht

Doch nicht nur die jüngste der drei Hannahs macht Laune, auch die erfahrenste. Hannah Puntschuh nämlich, die nach einem Kreuzbandriss hart an ihrer Rückkehr gearbeitet hat. „Ihre Sperren helfen uns ebenso wie die Routine in der Deckung“, erklärt Cojocar, der beim Gegner vor allem vor den Müller-Schwestern warnt. Vor Kreisläuferin Franziska und Rückraumspielerin Madeleine, die eine robuste 6:0-Abwehr garantieren. Und im Angriff besonders mit Nina Hasenkamp harmonieren.

Hasenkamp gelangen vor zehn Monaten sieben Treffer beim 32:30 gegen die SG 09 Kirchhof II. Ebenso wie Pia Cybulski und Selina Sauer, die nun ihre Karrieren beendeten. Was das mit Fritzlar zu tun hat? Im SG-Tor stand Paula Küllmer, die nun ein Gespann bei der Germania zusammen mit Lea Gürbig bildet. „Wenn Lea gut hält, bin ich zufrieden. Ansonsten tu ich alles dafür, um mehr Spielanteile zu bekommen“, sagt die 21-Jährige. Und hat die Cojocar-Philosophie bereits verinnerlicht. (sbs)

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