Gruppenliga-Topspiel

Rohde führt Wabern zum 3:0-Erfolg gegen Edermünde

Nicht zu halten: Waberns Torschütze Fabian Korell (r.), der hier Edermündes Kai Lenz (Mitte) enteilt und nur noch Torwart Tobias Ebert vor sich hat.
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Nicht zu halten: Waberns Torschütze Fabian Korell (r.), der hier Edermündes Kai Lenz (Mitte) enteilt und nur noch Torwart Tobias Ebert vor sich hat.

Er gewann fast alle Zweikämpfe und er spielte stets präzise und gescheite Pässe. Beim 3:0-Sieg des TSV Wabern im Gruppenliga-Hit gegen den SC Edermünde war Marius Rohde der Dreh- und Angelpunkt seiner Mannschaft in einem Spitzenspiel, das die Erwartungen erfüllte.

Wabern - Ansehnlich waren auch die Tore. Beim 1:0 traf Niklas Müller aus 20 Metern ins linke obere Toreck (23.). Vor dem zweiten Treffer nahm Fabian Korell einen herrlichen Pass von Patrick Herpe an und umspielte Torwart Tobias Ebert, ehe er den Ball ins leere Tor schob (65.). Schließlich verwandelte erneut Fabian Korell einen von Ebert abgewehrten Ball im Nachschuss zum 3:0-Endstand.

Kein Wunder, dass Herpe zufrieden war. Waberns Spielertrainer freute sich besonders über die gelungenen Ballstafetten und die erfolgversprechende Balance zwischen Angriff und Abwehr. Der 28-Jährige sagte aber auch: „Wir hätten schon viel früher das erste Tor erzielen müssen.“ Der Spielertrainer dachte daei wohl an die beiden Riesenchancen, die Florian Korell in der 11. und 21. Minute vergab.

Björn Kördel ärgerte sich darüber, dass den Waberner Treffern vermeidbare Fehler seiner Spieler vorausgingen und monierte auch, dass sich seine Mannschaft zu wenig Torchancen erspielte. Trotzdem war der SC-Trainer zufrieden: „Wir haben viele Zweikämpfe gewonnen und phasenweise prima mitgespielt“.

Auch in seinem Team gab es Aktivposten. So organisierte Tim Ellenberger seine Abwehr glänzend und im Mittelfeld hinterließen die Kämpfertypen Max Germeroth und Julian Bachmann ihre Spuren.

Für Wabern ist es unterdessen schon etwas tragisch, dass Eintracht Baunatal an der Tabellenspitze offenbar unverwundbar ist. Ebenso wie die Janusch-Elf spielt nämlich auch der TSV mittlerweile konstant auf Verbandsliga-Niveau.

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