MFV-Urgestein Bajic wechselt nach Spangenberg

Samstag könnte der Vorhang fallen

Boris Bajic Foto: nh

Melsungen. Morgen Abend könnte das Kapitel Fußball-Verbandsliga für den Melsunger FV beendet sein. Nach sieben Jahren droht dem MFV endgültig der Abstieg. Denn: Sollte Eintracht Baunatal heute Abend gegen Buchonia Flieden gewinnen und der MFV morgen in Petersberg keine drei Punkte mit nach Hause nehmen, dann ist der MFV nicht mehr zu retten. Bei dann 31 Punkten für Baunatal könnte der MFV maximal nur noch sechs Zähler holen und mit 30 Punkten de 16. Platz nicht mehr verlassen.

Für MFV-Coach Hubert Schramowski gilt daher nur eine Devise: „Entweder wir gewinnen oder wir fliegen“. Auch Torhüter Sascha Beetz, der noch dreimal im Kasten für den MFV stehen wird, weiß um die prekäre Ausgangslage. „Wir haben jetzt nichts mehr zu verlieren. Das gibt dem Team hoffentlich noch mal die letzte Motivation,“ sagt er.

Für die letzten Spiele alles geben wird sicherlich auch Boris Bajic, der nach der Saison den MFV in Richtung Spangenberg verlassen wird. Er kehrt zu seinem Jugendklub zurück und wird dort Spielertrainer. Philipp Ruppert, seit Beginn der laufenden Serie Trainer des TSV, wird Bajic als Co-Trainer zur Seite stehen.

Personell kann Schramowski beim Gastspiel in Petersberg nicht viel taktieren. Wie schon zuletzt gegen Sand und Bad Soden ist die Auswechselbank nicht gerade prall gefüllt. Im Training knickte zudem Alexander Raabe um. Für Raabe könnte der zuletzt überzeugende Max Germeroth in die Startelf rücken. Nicht mehr zum Kader gehört Henrik Heinemann, der aus disziplinarischen Gründen vom MFV-Coach aussortiert wurde.

Für den Gegner geht es darum, den Klassenerhalt zu sichern. „Mit einem Sieg könnte es reichen“, sagt der Sportliche Leiter des RSV, Matthias Lissek. Der Aufsteiger hat eine Achterbahn-Saison hinter sich. Nach fünf Pleiten zu Saisonbeginn und einem Wechsel an der Trainerposition hat sich der RSV berappelt und steht jetzt mit 34 Punkten auf den zehnten Platz. Verzichten muss Trainer Rolf Gollin auf seine angeschlagenen Toptorjäger Boris Aschenbrücker (13 Tore) und Julian Weber (10).

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