4:2 nach 2:0 und 2:2

Schlusslicht Kirchberg/Lohne stürzt den Spitzenreiter Brunslar

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Fingerzeig: Kapitän Marvin Diehl und die SG Kirchberg/Lohne/Haddamar haben im Abstiegskampf einen Coup gelandet. 

Als die Fußballspieler des Gruppenliga-Tabellenführers SG Brunslar/Wolfershausen die Reise nach Haddamar antraten, hatten sie für das Schlusslicht SG Kirchberg/Lohne/Haddamar vier Geschenke im Gepäck. Als die Präsente alle verteilt waren, feierten die Gastgeber einen überraschenden 4:2 (2:1)-Erfolg.

Sven Hofmeister konnte es offenbar gar nicht erwarten, sein Geschenk loszuwerden. Schon in der dritten Minute bediente der Innenverteidiger seinen Gegenspieler Marvin Diehl, der legte quer auf Paul Graf, und es stand früh 1:0 für den Außenseiter. Nur drei Minuten später umkurvte Diehl die komplette Gästeabwehr mühelos und vollendete zum 2:0.

Erst jetzt wurde die Partie zu einem normalen Fußballspiel, in dem sich Brunslar/Wolfershausen allmählich eine leichte Überlegenheit erspielte. Die hatte in der 43. Minute den Anschlusstreffer zur Folge, als Lukas Tippel einen ansehnlichen Spielzug mit einem Treffer aus Nahdistanz krönte. Die Familie Tippel schien das Spiel zu kippen, als Fabian der 2:2-Ausgleich gelang (65.). Aber jetzt waren ja noch zwei weitere Geschenke zu verteilen. Über das erste freute sich Jannis Ehrhardt, der seinen Freiraum zu einem Kopfballtreffer nutzte (73.). Schließlich nahm Sercan Buran das letzte Geschenk dankend an und erzielte den Treffer zum 4:2-Endstand.

Graf war zwar mit dem kämpferischen Einsatz seiner Mannschaft zufrieden, aber der Spielertrainer war trotz des positiven Resultats nicht rundum glücklich. „Nach der frühen 2:0-Führung waren wir zu passiv, sodass Brunslar/Wolfershausen immer besser ins Spiel gekommen ist. Gefallen hat mir aber, dass jeder für jeden gekämpft hat“, sagte der 36-Jährige.

Unterdessen konnte Timo Rudolph nicht fassen, wie leicht seine Mannschaft dem Gegner das Tore schießen gemacht hatte. Brunslars Trainer ärgerte sich besonders über Ehrhardts Kopfballtor und stellte fest: „Eigentlich ist das Verteidigen von Standardsituationen eine unserer Stärken.“ Von den Stärken seiner SG war aber in Haddamar nicht viel zu sehen.

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