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Schrecksbach hält beim 0:9 gegen KSV eine Halbzeit mit

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Zu spät: Schrecksbachs Janik Herndl (l.) muss nach diesem Zweikampf KSV-Testspieler Justin Eilers ziehen lassen.
Zu spät: Schrecksbachs Janik Herndl (l.) muss nach diesem Zweikampf KSV-Testspieler Justin Eilers ziehen lassen. © Bernd Krommes

Eine klare Niederlage war absehbar. Schließlich liegen zwischen dem VfB Schreckbach und dem KSV Hessen Kassel drei Klassen. Trotzdem präsentierte sich der gastgebende Kreisoberligist im Testspiel gegen den Regionalligisten vor 400 Zuschauern vor allem in der ersten Spielhälfte durchaus spielfreudig. Das standesgemäße 0:9 (0:4) war schließlich dem hohen Kräfteverschleiß des Außenseiters und den personellen Möglichkeiten des Favoriten geschuldet.

Schrecksbach - Der KSV tauschte in der Halbzeit seine komplette Startelf aus und hatte dadurch deutliche konditionelle Vorteile. Als die Gastgeber noch frisch waren, blieben sie häufig Zweikampfsieger im eigenen Abwehrdrittel. Die von Andre Petersohn und Janik Hern dl gut organisierte Defene gab den Löwen zunächst Rätsel auf. In der Anfangsphase kamen nur Lukas Iksal (5.) bei seinem Abseitstor und Testspieler Justin Eilers (10.) gefährlich vor das Gehäuse von VfB-Torhüter Johannes Heipel.

Erst nach 24 Minuten fand Steven Rakk eine Lücke im Abwehrbollwerk. Der zentrale Mittelfeldspieler verwertete einen Rückpass von Nils Stendera mit einem Flachschuss. Stendera drehte danach auf: Zunächst traf der offensive Mittelfeldmann zweimal selbst (30., 40.) und dann legte er Iksal das 4:0 mit einem Querpass auf (43.). Auf der Gegenseite verpufften einige Konteransätze über Daniel und Lukas Schwalm, die aber von den Löwen-Innenverteidigern Kevin Nennhuber und Jörn-Hendrik Starostzik unterbunden wurden. Im zweiten Durchgang war die spielerische Überlegenheit der Gästenoch offensichtlicher. Neben Testspieler Silas Hagemann (50.), Tim Dierßen (80.) und Marcel Fischer (86.) durfte auch Jon Mogge zweimal einnetzen (56., 89.).

„Da waren dann ein paar unnötige Gegentreffer dabei. Uns fehlt noch der Rhythmus“, begründet VfB-Trainer Jörg Hess die nachlassende Gegenwehr Folgerichtig blieb der Ehrentreffer dem Kreisoberliga-Aufsteiger verwehrt. Stattdessen hätten Frederic Brill, Marco Dawid, Daniele Vesco, Mogge und Fischer das Ergebnis in zweistellige Höhen schrauben können. „Wir haben zu wenig aus unseren Chancen gemacht“, bemängelte KSV-Coach Tobias Damm, war aber ansonsten mit dem Auftritt seiner Mannschaft, besonders nach dem Wechsel, durchaus zufrieden.

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