Gruppenliga

Schwalmstadts Trainer Schwab baut auf Teamgeist

Reichlich neues Personal beim FCS: (stehend v.l.) Torwarttrainer Michael Kaminski, Philipp Nißalla, Daniel Borek, Nils Naumann, Tim Köhler, Trainer Marco Schwab, (knieend) Leon Seitz, Möritz Köhler, Phillip Steuble, Henry Lenz, David Schneider, (liegend) Henning Kellendonk und Prosper-Veit Hahn.
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Reichlich neues Personal beim FCS: (stehend v.l.) Torwarttrainer Michael Kaminski, Philipp Nißalla, Daniel Borek, Nils Naumann, Tim Köhler, Trainer Marco Schwab, (knieend) Leon Seitz, Möritz Köhler, Phillip Steuble, Henry Lenz, David Schneider, (liegend) Henning Kellendonk und Prosper-Veit Hahn.

In der Saison 2019/20 aufgrund der Quotienten-Regelung an der sofortigen Rückkehr in die Verbandsliga gescheitert, verpasste Gruppenligist 1. FC Schwalmstadt auch im zweiten Anlauf nach dem pandemiebedingten Abbruch und Annullierung der Runde 2020/21 den Aufstieg. Nach einem personellen Umbruch haben zehn Spieler verlassen, 18 Neuzugänge stehen in jedem Fall für einen runderneuerten, breiten Kader.

Pandemiepause

Die Unterbrechungen aufgrund der Corona-Pandemie mussten von allen Spielern eigenverantwortlich gestaltet werden. Die meisten Spieler hielten sich im Freien durch Lauftraining fit. Die letzten vier Wochen vor dem Trainingseinstieg wurde zweimal pro Woche ein lockeres „Just-for-fun-Training“ angeboten.

Vorbereitung

Der Einstieg in die neue Saison erfolgte am 2. Juli. In vier bis fünf Trainingseinheiten pro Woche will Trainer Marco Schwab seinen Kader auf das neue Fußballjahr vorbereiten. „Aufgrund der langen Zwangspause werden wir die Trainingsbelastung besonders sensibel steuern“, will der Übungsleiter frühzeitig Verletzungen vorbeugen. In den Pokalwettbewerb 2021/22 starten die Schwälmer mit dem Nachbarschaftsderby bei der Spvgg. Zella/Loshausen (1. August). Tests, darunter die Spiele gegen Blau-Gelb Marburg, den KSV Hessen II sowie den SV Kaufungen runden die Vorbereitung ab.

Ab- und Zugänge

An Qualität verloren, an Perspektive jedoch gewonnen, lautet die Wechselbilanz des FCS. Mit Jan Philipp Trümner (SG Neukirchen/Röllshausen), Fabian Seck (Eintracht Stadtallendorf), André Petersohn (VfB Schrecksbach), Ricardo Seck (SG Neukirchen/Röllshausen) und Jan Niklas Brandner (TSV Mengsberg) haben wichtige Leistungsträger den Verein verlassen. Sie werden ersetzt durch Philipp Nißalla (FSV Dörnberg), Valentin Best (SG Ohetal/Frielendorf), Moritz Köhler (SV Niedergrenzebach), Philipp Steuble (VfB Schrecksbach), Yunux Kocak und Prosper-Veit Hahn (beide SC Riebelsdorf), David Schneider und Henning Kellendonk (beide TV/VfR Groß-Felda) sowie zehn Spielern aus der eigenen A-Jugend.

Saisonziel

„Wir wollen einen schlagkräftigen Teamgeist aufbauen“, sagt Trainer Marco Schwab angesichts des personellen Neuaufbaus. Mit sportlichen Zielen hält er sich zurück: „Guten Fußball spielen und das untere Tabellendrittel meiden.“ Eintracht Baunatal ist für ihn der hohe Favorit auf die Meisterschaft und den Aufstieg in die Verbandsliga, der am Fünftenweg erst mal kein Thema mehr ist.

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