Kreispokal-Halbfinale

Sebastian Opl trifft und Besse jubelt über Einzug ins Endspiel

Bejubeln das späte Siegtor: (v.l.) die Besser Santigie Sesay, Sebastian Opl und Niklas Fischer.
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Bejubeln das späte Siegtor: (v.l.) die Besser Santigie Sesay, Sebastian Opl und Niklas Fischer.

Als der Schlusspfiff von Schiedsrichter George in Besse ertönte, kannte die Freude beim TSV Besse keine Grenzen. Durch das Tor von Sebastian Opl in der Schlussminute zum 1:0 (0:0)-Erfolg gegen Gruppenligist SG Brunslar/Wolfershausen sicherte sich der Kreisoberligist erstmals in der Vereinsgeschichte den Einzug in das Kreispokal-Finale.

Besse - Eine Überraschung, die trotz Chancenplus der SG nicht unverdient war, nachdem zuvor über die gesamte Spielzeit keine Spur eines Klassenunterschiedes zu erkennen war. „Zu Beginn waren wir nervös, doch dann haben wir uns gesteigert und im entscheidenden Moment waren wir präsent“, freute sich TSV-Trainer Andreas Wenderoth.

Der entscheidende Moment: Nach feinem Pass von Sven Pape war Sebastian Opl frei und ließ SG-Schlussmann Schönewolf keine Abwehrchance (90.). Eine späte Entscheidung, die für den torschützen durchaus schlüssig war: „Unser Matchplan ist aufgegangen. Hinten raus hatten wir einfach mehr Körner.“

Zu Beginn hatte der Gast Vorteile ohne sich bis auf die Versuche von Mario Kilian (10.) und Fabian Tippel (21.) Torchancen erspielen zu können. Zu sicher stand die TSV-Defensive. Was auch für die die SG-Abwehr galt, die nur zwei Schüsse von Pape (25.) sowie Opl (44.) zuließ.

Nach dem Wechsel stand zunächst Besses Schlussmann Finke im Blickpunkt, der dank gutem Stellungsspiel und starken Reflexen gegen F. Tippel (50.), Leon Folwerk (71.) und Marco Wollmann (81.) einen Rückstand verhindern konnte. In der 60. Spielminute jubelte die SG, als F. Tippel traf, allerdings wurde der Treffer wegen Handspiels zurückgenommen. Danach parierte Jonas Schönewolf gegen Opl (73.), ehe er sich kurz vor Schluss doch noch geschlagen geben musste. Was SG-Trainer Timo rudolph natürlich wurmte: „Besse war nicht überlegen, hat defensiv aber sehr kompakt gestanden.“ (Bernd Krommes)

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