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Sechs-Punkte-Spiel in Hessisch Lichtenau: TSV Wabern hat die Qual der Wahl

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Von: Sebastian Schmidt

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Die pure Freude: Waberns Spielertrainer Patrick Herpe wird hier von (v.l:) Johannes Kördel, Fabian Korell (verdeckt) und Marius Rohde geherzt. 2
Die pure Freude: Waberns Spielertrainer Patrick Herpe wird hier von (v.l:) Johannes Kördel, Fabian Korell (verdeckt) und Marius Rohde geherzt. Ob sie auch in Hessisch Lichtenau jubeln können? © Artur Schöneburg

Es ist der Vergleich zweier formstarker Mannschaften. Zweier Teams, die im Oktober je zehn Punkte geholt haben. Und somit dem einträchtigen Saisonziel, die Klasse zu halten, näher gekommen sind. Zumal mit Blick auf die Hessenliga mit weniger Absteigern zu rechnen ist.

Wabern – Somit wäre ein weiterer Erfolg für den TSV Wabern beim Lichtenauer FV Gold wert (Sa. 14.30 Uhr). Auch aus dem jüngsten 2:2 gegen den SC Willingen dank eines verwandelten Strafstoßes in der Nachspielzeit durch Patrick Herpe zogen die Reiherwalder viel Positives. „Es ist eine gute Entwicklung, dass wir unzufrieden mit unserer Spielweise waren, obwohl wir mehr Chancen hatten und noch gepunktet haben“, betont Spielertrainer Herpe.

Und hat noch mehr die Qual der Wahl gemeinsam mit Coach Mario Völker, weil alle 20 Mann zur Verfügung stehen, aber nur 18 nominiert werden dürfen. Zuletzt traf es Enes Sezer, der sich über die zweite Mannschaft Spielpraxis verschaffen musste. Nun wäre auch Verteidiger Janis Dittmar wieder verfügbar. Dank der flinken Finger von Torwart-Trainer Kim Sippel kann auch Marius Rohde, der gegen Willingen einen Schlag auf die Wade bekam, mitwirken.

Lichtenau fehlen wichtige Spieler

Gegner Lichtenau geht derweil fast mit dem letzten Aufgebot an den Start. Der Ex-Melsunger Leon Koch fehlt gesperrt, Spielertrainer Alexandru Cucu, der schon in der Europa League-Qualifikation spielte, ist ebenso verletzt wie Angreifer Mike Hoffmann (beide Bänderriss). Zudem wird Mittelfeldspieler Musa Corbo aus privaten Gründen in diesem Jahr nicht mehr spielen.

Die verbliebene Achse des LFV kann sich allerdings sehen lassen. Routinier Gheorghi Bantis, der monatelang wegen eines Achillessehnenrisses fehlte, hat dem Team im Tor Sicherheit zurückgegeben. Davor ist Kapitän Ebewa-Yam Mimbala als Ex-Profi mit Gardemaß eine der schillernsten Persönlichkeiten der Liga und wird in Kombination mit dem Ex-Melsunger Marvin Urban zur Herausforderung für die TSV-Torjäger Herpe und Fabian Korell.

Ebenfalls eine Schwalm-Eder-Vergangenheit haben der umtriebige Rechtsverteidiger Alexander Dietz (SG Hoher Knüll, 1. FC Schwalmstadt) und Ture Ott, der vergangene Saison für den FV FeLoNi angriff. Im Sturm gilt es vor allem auf den Uruguayer Mathias Gonzalo Tadeis Gambetta zu achten, dem allein im Oktober sechs Tore gelangen. „Wir werden Wabern nicht unterschätzen. Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel“, macht LFV-Teammanager Erkan Kilci deutlich. (Sebastian Schmidt)

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