Fußball: Aulatal schafft im vierten Versuch den Aufstieg in die Gruppenliga

„Sensationelle Saison“

In Feierlaune: die SG Aulatal, frischgebackener Aufsteiger in die Fußball-Gruppenliga mit (stehend v.l.) : Johannes Becker, Michael Schäfer, Viktor Kibenko, Bogdan Cojocaru, Denis Winter, Roman Schrön, Karl-Heinz Winter (leicht verdeckt), Fabian Lepper, Daniel Weber, Armin Hofmann, Moritz Wernick, Andre Honstein, Kai Stiebeling, Daniel Naumann, Markus Pflanz, Michael McDonald, Steffen Schneider, Paul Kozik sowie (hockend) Georg Muratidi. Foto: Krommes

Oberaula. 23 Siege in 30 Spielen bescherten der SG Aulatal die Meisterschaft in der Fußball-Kreisoberliga Fulda-Nord und damit, im vierten Versuch, den Aufstieg in die Gruppenliga Fulda. „Das war einfach eine sensationelle Saison“, freut sich Trainer Markus Pflanz über den Coup, der für den 41-Jährigen „angesichts der starken Konkurrenz“ durchaus „etwas überraschend“ kam.

Der A-Lizenz-Inhaber, im dritten Jahr bei der SG, stellte das Team vor der Saison selbst zusammen und hatte dabei offensichtlich ein glückliches Händchen. Denn: Mit Ausnahme der ersten fünf Spieltage stand seine Mannschaft stets auf dem ersten oder zweiten Platz, stellte die beste Abwehr (nur 24 Gegentore), erzielte die beste Hinrunden-, Rückrunden- und Auswärtsbilanz und war darüber hinaus die fairste Elf. Spätestens Ende September, nach sieben Siegen in Folge, „konnte man erstmals ahnen, wohin der Weg führt“ (Pflanz).

Den entscheidenden Aulataler Trumpf sieht der Stützpunkttrainer in der mannschaftlichen Geschlossenheit: „Wir haben als Team besser funktioniert als andere, hatten einen breiten Kader und konnten jede Woche jemanden ersetzen,“ erklärt Markus Pflanz. Das belegt auch die Torjägerliste, in der die SG gleich mit vier Spielern unter den ersten zwanzig vertreten ist: mit Roman Schrön (23 Treffer), Bogdan Cojocaru (15), Daniel Naumann (12) und Paul Kozik (11).

Starke Innenverteidigung

Weitere Schlüsselspieler sind der junge „Sechser“ Moritz Wernick, der sich in den letzten beiden Jahren „richtig gut entwickelt hat“ (Pflanz), der erfahrene Steffen Schneider, der mit Johannes Schreiber eine bärenstarke Innenverteidigung bildete.

Beim Blick auf die neue Saison in der Gruppenliga übt sich der Aulataler Coach in Zurückhaltung. Das Ziel lautet „nur“ Nichtabstieg. Denn: „Die Liga ist für viele unserer jungen Spieler Neuland. Da wird ein anderer Fußball gespielt, schneller und härter.“ Trotzdem überwiegt die Freude auf die neuen Aufgaben, insbesondere auf die Derbys gegen Asbach, Künzell und Großenlüder.

Abgänge erwartet der Trainer nicht, mit Nico Fälber, Simon Richardt, Simon Müller und Jonas Pantke rücken vier talentierte Spieler aus der erfolgreichen A-Jugend der SG auf.

Von Bernd Krommes

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