Ohetal und Wernswig überraschen

SG Brunslar/Wolfershausen ist Futsal-Meister im Schwalm-Eder-Kreis

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Souverän: Die SG Brunslar/Wolfershausen als Hallenkreismeister mit (von links) Co- Trainer Jochen Tippel, Jonas Tümmler, David Asthalter, Christian Riemenschneider, Moritz Gerhold, Sören Lange, Fabian Tippel, Yannik Grenzebach, Lukas Tippel und Trainer Timo Rudolph. 

Packende Spiele bot die Futsal-Hallenkreismeisterschaft in Borken. Und präsentierte mit der SG Brunslar/Wolfershausen einen verdienten Turniersieger.

Daneben überzeugten auch Kreisoberligist SG Ohetal/Frielendorf als Dritter sowie A-Ligist SG WeWaLeCa-Hülsa als Vierter.

Das Finale

Bereits in der Zwischenrunde standen sich Gruppenligist SG Brunslar/Wolfershausen und Verbandsligist Melsunger FV gegenüber. Mit der SG als 2:0-Sieger. Im Finale gingen die mit nur sechs Spieler angereisten Bartenwetzer zwar mit 1:0 durch Joseph Nserat in Führung, mussten sich in der Folge jedoch dem frischeren Gruppenliga-Dritten geschlagen geben.

Die Torjäger Fabian Tippel und Christian Riemenschneider je mit einem Doppelpack bescherten der Rudolph-Elf noch einen auch in der Höhe verdienten 4:1-Erfolg. Sehenswert dabei der Treffer von Fabian Tippel zum 3:1 aus der Drehung. Unter der Regie von Jochen Tippel, in der Halle für die SG verantwortlich, bot Brunslar auch im Defensivverhalten einen starken Auftritt. Und kassierte in Zwischenrunde, Halbfinale und Finale lediglich zwei Gegentore.

„Wir spielen gerne in der Halle und nehmen den Wettbewerb auch ernst“, erklärte Brunslars Trainer Timo Rudolph sein Erfolgsrezept. Sein Gegenüber Peter Wefringhaus musste aufgrund der Personalnot weitgehend defensiv und taktisch agieren.

Der dritte Platz

Schon bei der Hessenmeisterschaft unter den letzten Vier, musste sich die von einem starken Anhang unterstützte SG Ohetal/Frielendorf im Halbfinale denkbar knapp dem Melsunger FV mit 2:3 geschlagen geben. Eine Minute in Überzahl, konnte der starke Kreisoberligist den Ausgleich nicht mehr erzielen. Das zweite Halbfinale verlor das Überraschungsteam der SG WeWaLeCa-Hülsa mit 1:3 gegen Brunslar. Im Spiel um den dritten Platz lag dann Ohetal gegen den Nachbarn Wernswig mit 0:1 und 1:2 in Rückstand, um den Spieß zum 5:2 umzudrehen.

Große Freude: Björn Hellmuth und die SG Ohetal/Frielendorf überzeugten als Dritter in Borken und tankten Kraft für die Kreisoberliga.

Die Zwischenrunde

Ohne Makel mit 8:0 Toren aus den drei Spielen qualifizierte sich der neue Titelträger aus dem Nordkreis als Sieger der Gruppe 1 für die Runde der letzten Vier. 3:3-Tore und sechs Punkte sicherten dem MFV das Halbfinale. In Gruppe 2 dominierte die SG Ohetal/Frielendorf ungeschlagen mit 9:3-Toren vor der SG WeWaLeCa-Hülsa, der vier Zähler (4:5-Tore) für die nächste Runde genügten.

Die Vorrunde

Am Samstag kämpften nach der späten Absage der FSG Borken/Singlis/Freudenthal sowie des TSV Mardorf nur noch 22 Mannschaften in vier Gruppen um die acht Plätze für die Zwischenrunde. Als Sieger der Gruppe 3 bot Brunslar/Wolfershausen bereits spektakulären Budenzauber. Ebenfalls stark aufspielend die SG Englis/Kerstenhausen/Arnsbach als Zweiter. Als einziges Team gelangen Ohetal/Frielendorf in Gruppe 2 zwölf Zähler. In die Zwischenrunde begleitet vom FC Homberg.

Aus den Gruppen mit jeweils fünf Teams qualifizierten sich der TSV Mengsberg und die SG WeWaLeCa-Hülsa aus der Staffel 1 sowie B-Ligist SG Kehrenbach/Günsterode mit dem spielfreudigen Aread Moúshin an der Spitze als Sensationssieger der Gruppe 4, noch vor dem MFV.

Die Torjäger

Wenig überrascht, dass Futsal-Meister Brunslar/Wolfershausen als treffsicherste Mannschaft mit 34 Toren an den beiden Turniertagen mit Fabian Tippel und Christian Riemenschneider auch die besten Torschützen stellte. Dabei traf Tippel 13 Mal in die Handballtore, Riemenschneider gelangen neun Treffer.

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