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SG Neuental/Jesberg feiert Klassenerhalt dank Knigges Kracher

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Von: Sebastian Schmidt

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Hoch das Bein: Neuental/Jesbergs Torschütze Lukas Knigge im Duell mit Hombergs Stefan Graf (l.).
Hoch das Bein: Neuental/Jesbergs Torschütze Lukas Knigge im Duell mit Hombergs Stefan Graf (l.). © Richard Kasiewicz

Manchmal will gut Ding Weile haben. Braucht es ein bisschen, ehe sich die Emotionen Bahn brechen können. Da dachten die Fußballer der SG Neuental/Jesberg zunächst, das 1:1 (0:1) gegen den FC Homberg wäre zu wenig. Würde noch nicht reichen, um den vorzeitigen Klassenerhalt in der Gruppenliga feiern zu können.

Jesberg – Doch der ist den Kellerwäldern jetzt gewiss. Zu verdanken auch dem GSV Eintracht Baunatal. Denn weil das Team von Trainer Friedhelm Janusch Charakter zeigte und mit 4:0 in Bad Wildungen gewann. Weil Homberg und Bad Wildungen am kommenden Samstag noch gegeneinander spielen (müssen) und weil Neuental/Jesberg durch das 1:1 den direkten Vergleich mit den Kreisstädtern gewonnen hat, muss in und um Jesberg niemand mehr rechnen – sondern darf anständig feiern. „Einige Spieler standen schon unter der Dusche, weil wir davon ausgegangen waren, dass wir gewinnen müssen“, beschrieb sichtlich erleichtert SG-Coach Andre Husse den „Wahnsinn“, der ein glückliches Ende fand.

Der Lohn einer tadellosen Vorstellung der SG, die sich gut auf den FC eingestellt hatte. Lediglich Nico Brandt fand im ersten Durchgang ein paar Lücken. Doch mit zunehmender Spielzeit hatte die Viererkette mit Arne Döbbeler, Jan Alheit, Tobias Wolf und Tim Amrhein auch den Ex-Waberner gut im Griff. Nur einmal waren die Hausherren nicht im Bilde. Das bestrafte Oghenerure Emavwodia mit einem herrlichen Drehschuss nach einem ruhenden Ball von Hannes Seitz zur Gästeführung (15.).

Homberg im Angriff harmlos

Auf der Gegenseite sorgten die groß gewachsenen Angreifer Marcel Rockensüß, der angeschlagen zur Pause ausgewechselt werden musste, und Ben Zornhagen regelmäßig nach langen Bällen hinter die Kette für Probleme bei Homberg. Konsequenz: Trainer Seitz stellte von 4:4:2 auf eine defensive Dreierkette um. Was zwar den Gästen in der Deckung Stabilität einbrachte, aber sämtliche eigenen Angriffsbemühungen zu nichte machte.

„Uns hat im Vergleich zu den letzten sehr erfolgreichen Wochen etwas Spannung gefehlt, so dass wir nie in einen Flow gekommen sind. Aber immerhin haben wir nicht verloren und können nächsten Samstag alles klar machen“, sagte Seitz mit Blick auf das anstehende „Endspiel“ am Stellberg.

Traumtor von A-Junior geebnet

Ein Finale, das Neuental/Jesberg erspart bleibt. Zu verdanken auch dem A-Jugendlichen Jannik Lau, der den Ball nach vorn trug, der abgewehrt zur Bogenlampe wurde, die Lukas Knigge ausnutzte. Um mit seiner herausragenden Schusstechnik das 1:1 und somit den Klassenerhalt zu sichern (77.). Auch wenn es etwas dauerte, bis das alle zu würdigen wussten. (Sebastian Schmidt)

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