Gruppenliga

SG-Trainer Rudolph rechnet sich im Derby beim TSV Wabern etwas aus

Alternative: Christoph Bergmann (r.) könnte beim TSV Niklas Müller ersetzen.
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Alternative: Christoph Bergmann (r.) könnte beim TSV Niklas Müller ersetzen.

Dranbleiben heißt die Devise beim TSV Wabern. Mit einer fast makellosen Bilanz - elf Siege, ein Remis und eine Niederlage - haben die Reiherwälder Tabellenführer Eintracht Baunatal fest im Blick. Doch nun wartet mit der SG Brunslar/Wolfershausen im Derby der Fußball-Gruppenliga ein unangenehmer Gegner (So. 14. 30 Uhr) auf den Tabellenzweiten.

Wabern - „Wir werden zu dieser Jahreszeit wohl kein technisch perfektes Zauberspiel abliefern können. Deshalb brauchen wir eine gute Mischung aus selbstbewusstem Ballbesitzfußball mit kämpferischen Tugenden und einer aufmerksamen Restverteidigung“, betont Patrick Herpe. Denn der TSV-Spielertrainer weiß um die Zweikampf- und Umschaltstärke des Gegners. Der wie gewohnt in der eigenen Hälfte körperbetont verteidigt, bei Ballgewinnen das Mittelfeld schnell mit wenigen Ballkontakten und tiefen Pässen hinter die Verteidigung überbrückt und mit Mario Kilian, Lukas Tippel sowie Marco Wollmann drei Offensivspieler in seinen Reihen hat, die jederzeit für Torgefahr sorgen können.

Auf der Gegenseite ist Herpe dafür vornehmlich selbst zuständig. Im Zusammenspiel mit seinen Teamkollegen Martin Mühlberger, Fabian und Florian Korell (beide krank) und Marius Rohde (Knöchelprobleme). Hinter den Einsätzen der drei Letztgenannten steht jedoch noch ein Fragezeichen. Bei Niklas Müller (Verdacht auf Kreuzbandriss) hat sich jegliche Hoffnung auf ein Mitwirken zerschlagen. Ihn ersetzen könnte Christoph Bergmann, der wieder in die Mannschaft zurückkehrt.

Bei den Gästen fallen weiterhin nur Fabian Tippel (Bänderriss) und Leon Folwerk (Muskelfaserriss) aus. Nach dem ersten Zu-Null-Spiel am letzten Spieltag (1:0 ggen 1. FC Schwalmstadt) hofft SG-Coach Timo Rudolph auf den Beginn einer Serie: „Uns ist es bisher nur einmal gelungen, zwei Partien in Folge zu gewinnen. Da wir den Gegner gut kennen, glauben wir auch in diesem Spiel an drei Punkte.“ Ob der Plan aufgeht, hängt wohl besonders davon ab, wie stabil die zuweilen löchrige Abwehrkette um Kapitän Yannik Grenzebach und Sven Hofmeister diesmal auftritt.

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