Oberliga: TSV Besse gegen Tabellennachbar Münster gefordert

Ein Sieg muss her

Ob er das richtige Näschen hat? Besses Kapitän Sebastian Pfaff glaubt fest an einen Heimsieg. Foto: Kasiewicz

Edermünde. Zwei Stunden früher als gewohnt beginnt die Rückrunden-Auftaktpartie des TSV Besse in der Tischtennis-Oberliga gegen die DJK Blau-Weiß Münster (Sa. 16 Uhr/Mehrzweckhalle). Sie fällt unter die Kategorie „Schlüsselspiel“. Auch für die Gäste, die zuletzt gegen Kriftel das Kunststück fertig brachten, nach 1:6-Rückstand noch ein 8:8 zu erkämpfen. Und dafür mit dem siebten Tabellenplatz belohnt wurden.

Der jedoch alles andere als ein Ruhekissen ist. „ Wir müssen in der Rückrunde weiter fleißig Punkte sammeln, um den Klassenerhalt zu schaffen“, fordert DJK-Mannschaftsführer Matthias Kemmler. Die gleiche Zielsetzung gilt für die Edermünder. „Wenn wir Platz 7 erreichen wollen, müssen wir Münster schlagen“, betont Besses Teamchef Manfred Pfaff. In Münster unterlag sein Sextett unglücklich mit 7:9. „Knackpunkt“ war, dass nur ein Doppel gewonnen wurde. „Im Heimspiel wollen wir es besser machen und die zwei Punkte sichern“, erklärt TSV-Kapitän Sebastian Pfaff.

Ob es gelingt, mit der Rückrunden-Formation Michal Baron, Petr Wasik, Mateusz Kaszuba, Florian Bierwirth, Sebastian Pfaff und Peter Beck den Spieß umzudrehen, wird aber auch von der Besetzung der Südhessen abhängen. Die haben im Spitzenpaarkreuz den langjährigen Nationalspieler und Doppelweltmeister Jörg Roßkopf als „Joker“ nominiert. Der 45-Jährige stand jedoch seinem Stammverein, den er als den „ familiärsten Verein der Welt“ lobt, in der Hinrunde wegen seiner umfangreichen Tätigkeit als Bundestrainer nur einmal zur Verfügung. „Ich gehe davon aus, dass Roßkopf gegen uns nicht spielen wird, sicher ist das aber nicht“, spekuliert Sebastian Pfaff.

Ohne „Rossi“ würde die DJK mit dem langjährigen Zweitligaspieler und ehemaligen Damen-Bundestrainer Tobias Beck sowie Christoph Schröder, der zu Saisonbeginn mit Regionalliga-Erfahrung aus Nieder-Roden kam, als Top-Duo antreten. Dahinter ist Sebastian Oehlmann zu beachten. Der Ex-Stadtallendorfer bezwang im Hinspiel Beck und Kaszuba. Jetzt wird Florian Bierwirth bei seinem Debüt im mittleren Paarkreuz versuchen, ihn zu stoppen.

Von Reinhold Döring

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