Rundenbesprechungen: Norweger Modell bleibt

Spengler prangert „Verrohung“ an

Dirk

Kleinenglis/Zella. Bloß keine Spielausfälle mehr - das war ein zentraler Wunsch bei den Rückrundenbesprechungen der Kreisoberliga und den Kreisligen in den Vereinshäusern in Kleinenglis und in Zella. Sonst droht der Terminplan der heimischen Fußballer durcheinander zu kommen.

Festgesetzt als Relegationstermine auf Kreisebene wurden der 6. Juni, 10. Juni und 13. Juni. Von großem Interesse waren die Erfahrungen in der Kreisliga B 5 mit dem „Norweger Modell“, vor allem mit Blick auf das „FairPlay“ der Vereine untereinander. Das Modell soll beibehalten werden, jedoch soll die Anzahl der Auswechselspieler auf fünf erhöht erhöht und die maximale Anzahl der Spieler auf 14 festgesetzt werden.

Den mahnenden Zeigefinger erhob Dirk Spengler, der Vorsitzende des Kreissportgerichts. Zwar gebe es auf dem Spielfeld und seitens der Spieler erfreulicherweise keine nennenswerten Vorfälle, aber leider nehmen die Vorfälle „von außen“ zu. Spengler: „Es gibt eine Verrohung der Sitten, vor allem gegenüber Schiedsrichtern.“

Das dürfte es den Klubs nicht leichter machen, neue Unparteiische zu finden. Bedarf ist aber, denn vorläufig drohen 29 Vereinen wegen Nichterfüllung des Schiedsrichtersolls insgesamt 7600 Euro Strafe und 21 Punktabzüge. Noch laufen Widerspruchsverfahren. Kreispressewart Andreas Garde rechnet aber damit, dass alle Zahlen vor Beginn der Restrückrunde präsentiert werden können.

Am Rande wurde bekannt, dass Klaus Nuhn am 31. Dezember als Koordinator für Qualifikation (KfQ) zurückgetreten ist. Abschließend verwies Kreisfußballwart Erwin Naumann auf die Planungen des HFV, nach zehn Jahren erneut eine Spiel- und Gebietsreform zu erlassen. Der Schwalm-Eder-Kreis sei davon wohl nicht betroffen, weil die Altkreise bereits zusammengelegt wurden. (red) Foto: Archiv/nh

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